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6 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : viertes Heftlein
Entstehung
Seite
18
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37. Hundsposttag.

Der ^inoroso am Hofe Präliminarrezesse der HochzeitRettung des höflichen KriimmenS.

Am Morgen nach jener großen Nacht nahm Viktor vondieser geweihten Graberde seiner schönsten Tage mit unver-hüllten Thränen Abschied. Er sah sich oft um nach diesenRuinen seines Palmyra, bis nichts davon übrig stand alsder Bergrücken als Brandmauer.Wenn du nach vier Wo-chen wieder hieher gehest, dachte er, so ist'ö nur, um demTodeSengel zuzusehen, wie er deinen Emanuel auf den Al-tar und unter das Opsermcsser legt." Er sagte stch'S, wietheuer er dieses Laubhüttenfest durch den Tod eines Freun-des bezahle; und wie dieser ohne einen solchen Ersatz eineneben so großen Verlust erleide. Denn er fühlte, daß dasfürchterliche WortSchurke" als eine ewige Felsenwand zwi-schen ihre auseinander getheilten Seelen nun getreten sei.Er stellte sich zwar vor und recht gern, was den vergangnenFreund lossprach, besonders die Verhetzung durch Matthieu,und Flaminö Zuhorchen, als er Klotilden ewige Liebe zu-fchwor; ja er verfiel sogar darauf, daß der Evangelist denarmen Flamin vielleicht besondere (die vom Apotheker vor-geschlagnen) Beweggründe einer Liebe, durch deren Gegen-stand die Gunst des Fürsten festzumachen war, weit im Hin-tergründe sehen lassen aber sein Gefühl sagte ihm un-aufhörlich:er hätte doch nicht glauben sollen! Achhättest du mich doch (sagte er gerührt bei der Erblickung