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6 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : viertes Heftlein
Entstehung
Seite
44
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Indiers mitbringen, das gleich alten Tempeln stumm unddunkel, aber weit und voll heiliger Bilder ist!

38. Hundsposttag.

Die erhabene Vormitternacht die selige Nachmittcrnachtder sanfte Abend.

^)eute übergcb' ich EmanuelS längsten Tag, der nun erlo-schen und abgekühlt unter den Tagen der Ewigkeit liegt,mit bleichen Abrissen den Phantasien der Menschen. MeineHand zittert und mein Auge brennt vor den Szenen, die inLeichenschleiern um mich treten und so nahe an mir die

Schleier ausheben.-Ich schließe mich diese Nacht ein

ich höre nichts als meine Gedanken ich sehe nichtsals die Nachtsonnen, die über den Himmel ziehen ichvergesse die Schwächen und die Flecken meines Herzens,damit ich den Muth erhalte, mich zu erheben, als war' ichgut, als wohnt' ich auf der Höhe, wo um den großen Men-schen wie Sternbilder nichts als Gott, Ewigkeit und Tugendliegen. Aber ich sage zu denen, die besser sind zum stil-len großen Herzen, das seine Pflichten vermehrt, indemes sie erfüllt, und das sich beim Wachsthum seinesGewissens täglich bloS mit größern Verdiensten befriedigtzu den hohen Menschen, welche die Hand des Todes warmgedrückt haben, die ihn, wenn er auf Morgenauen herum-geht, friedlich fragen können:suchest du mich heute" zur