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6 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : viertes Heftlein
Entstehung
Seite
108
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kaum mehr wird denken können. Es ist ein ungemein glück-licher Zufall, daß mir der Hund am dritten Hundsposttag^eines und das andere Faktum eingeliefert, das ich damals garausgelassen habe. Deswegen kann ich's jetzo unvermuthethinterbringen. Es muß ordentlich mir und dem Leser dasgrößte Vergnügen machen, wenn meine Schilderei sie wardamals schon ganz fertig hier auf diesem Blatte aufge-hangen wird.

Der Hiatus des dritten Kapitels, worin ich Viktors An-kunft aus Göttingen im Pfarrhaus male, lautet vollgemachtalso:

Der Kaplan hatte das Eigne mancher Leute, daß ermitten im Freuden- und Visiten-Chor an seine winzigstenGeschäfte dachte, z. B. am Hochzeittage an seine Maulwurf-faüen. Heute schnitt er ü'n der Gesindestube während derLord dem HofmedikuS die geheime Anleitung ertheilte dieSäekartoffeln entzwei. Er konnte den Schnitt dieser Früchtewenigen anvertrauen, weil er wußte, wie selten ein MenschStereometrie des Auges genug besaß, um eine Kartoffel inzwei gleiche Kegel- oder Kugelschnitte zu zerfällen. Er hättelieber die Säezeit versessen, als einen Keimglobus in un-gleiche Sektores zerlegt, und sagte:nur Ordnung will ichhaben." ES kann meinen Helden verschütten, wenn csauskommt und durch den Druck muß es ja und wennes zumal Nürnberger Patriziern und Leuten in Aemtern undReichsgcrichtlichen menün-w zu Ohren gelangt, daß ViktorNachmittags hinter dem Kaplan und Appeln einen Ehrenzugans dem Krautacker hielt, und daselbst das vollführte, wasman in einigen Provinzen Kartoffelnstecken nennt. Man ließihm das Lob, daß er in eben so symmetrischen Fernen, wie