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Hand, weil sie ern'cth, was das Herz einer untröstlichenMutter bedürfe, nämlich zwei liebende Arme als einen Ver-band um die zerschmetterte Brust, und tausend Balsamtropfenfremder Thränen auf das unter den Splittern schwellendeHerz. Sie ging auf die Mutter mit offnen Armen zu undschloß sie darin sprachlos weinend ein. Der närrische Pfar-rer fiel ihr zu Füßen und schrie: „Gnade! Gnade! wir„sämmtlich wußten um nichts. Ich Hab' den Todtschlag erst„unter dem Balbieren gehört. Ich bejammre nur Dero„hochseligen Herrn Vater und dessen Relikten. — Wer hätt'„es vor zehn Jahren sagen sollen, gn. Fr., daß ich eine„Ranke aufzöge, die meinen eignen Patronatherrn nieder-„schießt? Ich bin ein geschlagner Mann und meine Frau„dazu. Ich kann nun aus Scham nicht mehr 8euio>- Lon-„sistoiü werden — ich darf keinen Pathenbries an Se.„Durchlaucht erlassen, gesetzt auch, meine Frau kreisete auf„dem Platze. — Und wenn sie meinen armen Sohn köpfen,„so werd' ich vor Jammer grau in die Grube fahren." —Als ihm Klotildc, ohne zu lächeln, mit ihrem heiligen Wortezusicherte, eS gebe ein unfehlbares Mittel der Rettung —womit sie Flamins fürstliche Abkunft meinte —: so sah derKaplan sie mit funkelnden Augen und verblüfften Mienenan, und nannte sie immer halblaut dazwischen: Himmels-engel! — Gottcsengel! — Erzengel! — Aber die zwei Freun-dinnen zogen sich begierig in ein Kabinet zurück; und hiergoß Klotilde das erste Wundwasser in die weit aufgerisseneSeele der Mutter, indem sie ihr die Dazwischenkunft einesrettenden Geheimnisses betheuerte und verbürgte, und mitihr deswegen die Reise nach London abrcdete. — DieseEntfernung wurde ihr zum Theil noch durch ihr Mißver-