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6 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : viertes Heftlein
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mins, zu sterben, und ihren eignen, ihn zu retten, vor.Matz genehmigte alles, aber er glaubte nichts; er blieb nochaußer Landes. Doch erbat er sich, es ihm nicht übel zunehmen, wenn er Flamins edle Aufopferung mit etwas ver-gälte, was wider ihren Plan, aber über ihre Hoffnungenwäre. Will er etwan dem Fürsten es sagen, daß sein Sohnin der Haft sitzt?

In drei Minuten gehen die Leser und ich in die Apo-theke zum Helden, wenn nur vorher berichtet worden ist,daß, als der leere blutige Gaul des Kammerherrn und dieDrillinge mit der lügenhaften Hiobspost des Mordes ansPfarrfenster kamen, der Hofkaplan eingeseift und halb rasirtwar. Er mußte daher still sitzen und nur langsam unterdem Messer reden:o Jammer über allen Jammerscheer' Er doch sirer zu, mein H. Feldschecr Frau, heulefür mich." Er schwenkte in seiner verhaltenen Pein dieHand schlotternd, um den Arm und daö Kinn nicht zu er-schüttern:Um Gottes Willen, kann Er mich denn nichthurtig schinden? Er hat einen armen Hiob unter demMesser es ist mein letzter Bart man wird mich undmein Haushalten gefänglich einziehen. Du Rabenkind,dein Vater kann deinetwegen dekollirt werden, du Kaindu!" Er lief an alle Fenster:daß Gott erbarm'! daswird schon im ganzen Pfarrspiel ruchtbar. Siehst du,Frau, einen solchen Satanaö haben wir mit einander erzo-gen und geboren, du bist Schuld. Was lauscht Er dennda? Scheer' Er sich einmal fort zu seinen Kunden, H.Feldscheer, und schwärz' Er seinen Seclenhirten nirgends

an, und breit' Er'S nicht aus."-Jetzo kam die sanfte

Klotilde, niedergesenkt und mit dem Schnupftuch in der