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6 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : viertes Heftlein
Entstehung
Seite
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nimmt, sind die Meteore des Schlafes unerklärlich z. B.unerklärlich ist dann, warum gerade Opium, Wein, Mani-puliren, Thierheit, Kindheit, Plethora, nahrhafte Kost, Ge-rüche auf der einen Seite Schlaf befördern; und doch Tor-tur, Ermattung, Alter, Mäßigkeit, Gehirndruck, Winter,Blutverlust, Furcht, Gram, Phlegma, Fett, geistige Abspan-nung ihn auf der andern auch erregen.-Höchstens im

tiefen Schlafe, wo der Nervenkörper ruht, könnte man dieSeele vom Irdischen loögekettet denken; im Traum hingegeneher enger angeschloffen, weil der Traum so gut wie das tiefeDenken, das wie er die fünf Sinneupforten abschließt, jakein Schlafen ist. Daher zehren Träume die Nerven aus,zu deren innern Ueberspannungen jene noch äußere Eindrückegesellen. Daher verleiht der Morgen dem Gehirn und demTraum gleiche Belebung. Daher geht dem schlafenden Thiere ausgenommen dem weichlichen zahmen Hund das un-gesunde Träumen ab. Daher gibt schon Aristoteles unge-wöhnliche Träume für Vorläufer des Krankenwärters aus.Daher Hab' ich jetzt geträumt genug und der Leser geschla-fen genug.

Jean Panl'S anSgew. Werke. V!.

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