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6 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : viertes Heftlein
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und die Augen ab? Die außerhalb des Auges gaukelndenFicbcrbilder der Kranken und der lebhaften Menschen, wie^ Kardan, der im Dunkeln sah, was er feurig dachte, erklärensich aus meiner Vermuthung.

Ucber das Gehirn hat man zwei Jrrthümer; aber derHimmel bewahre meine Freunde nur vor dem einen. Dennvor dem andern kann sie ReimaruS bewahren, der rechterwiesen hat, daß das Gehirn keine AeolSharfe mit zittern-den Fibern, noch eine dunkle Kammer mit geschobnen Bil-dern ist, noch eine Spielwelle mit Stiften für jede Idee, dieder Geist umdrcht, um an sich seine Ideen ab- und vorzu-orgeln. Ist nun nicht einmal die vorher bestimmte Har-monie des Gehirns und des Geistes oder das Akkom-pagnement beider begreiflich, so ist die Identität der-selben gar unmöglich; und eben vor diesem Jrrthum hateben der oben gedachte Himmel meine Freunde zu bewahren.Der Materialist muß erstlich alles das ausstellen, was Rci-maruS umgestoßen hat; er muß im Gehirnbrei die Millio-nen Bilderkabinctter von 70 Jahren versteinern und dochwieder wie Eidophysika beweglich machen und die gemischtenKarten-Bilder an jede Tcrzic austheilen; er muß daraufsehen, daß diese beseelten tanzenden Bilder in Reih undGlied gezwungen werden. Und dann geht doch seine Notherst recht an; denn nun muß er wenn wir ihm auch zu-geben, daß die Bilder sich selber sehen, die Gedanken sichselber denken, daß jede Vorstellung alle andre und sogar dasIch, wie eine Monade daö All, dunkel nachspiegle, und daßsonach jede Idee eine ganze Seele sei nun muß er (sagenwir) erst einen Generalissimus herschaffen, der dieses uner-meßliche flüchtige Jdeenhecr kommandire und stelle, einen