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2 (1845)
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dcs ehrwürdigen, frommen Alterthumö wieder ganz anschließenkann. '

Non der VcniicNttlliguiiji »nd ManniofaUigKcit der Mönchsorden und uon ihren

Grdcns trachte».

Nachdem wir nnn deir Beweis geliefert haben, daß die Mönchs-orden im allgemeinen Interesse der Religion, der Zivilisation undhohem Bildung, und nicht im persönlichen Interesse ihrer Stifteroder der regierenden Päpste gegründet wurden; nachdem wir eSaußer Zweifel gesetzt haben, daß sie große und wesentliche Diensteleisteten, scheint eine Widerlegung des Einwurfes fast überflüssig,welchen die Protestanten hinsichtlich der Vervielfältigung und Man-nigfaltigkeit der Mönchsorden verbringen.

Inneren; III., dieser große Papst, hielt diese Mannigfaltigkeitfür einen Vorzug wie für eine Zierde der Kirche.Nicht allein derVielfachheit der Werke und Tugenden wegen, schreibt er, sondernauch wegen der Verschiedenheit der Acmtcr und Orden wird vonder Kirche gesagt, sie gleiche einem wohlgereihtcn Kriegsheer, inwelchem ja verschiedene Waffengattungen geschaart streiten. Einesolche Verschiedenheit erzeugt keine Spaltung in den Gesinnungen,vielmehr Uebcreinstimmung der Gcmüther, gewährt nicht den An-blick des Entstellten, sondern des Zierlichen." -

Uebrigens stimmten auch andere ausgezeichnete Männer jenerZeit hinsichtlich des Wertstes dieser Mannigfaltigkeit dem Kirchen-obcrhaupte bei. So schreibt Peter von Blois dem Abt von Ever-ham:Euer milder Sinn, Euere Freundlichkeit ist zu bewährt, alsdaß sie in meinen Lobsprüchen über die Cistcrzienser und Karthäusereine Herabwürdigung anderer Orden ahnen könnten. Lobe ich dieeinen, so tadle ich deßwcgen die andern nicht. Christus läßt sichnicht thcilen und so macht er keinen Unterschied zwischen schwarzemund weißem Kleide, in jedem ist ihm vollkommen, wer seinen Willenthut. Mannigfaltigkeit ist an der Braut Christi nichts Widcrstre-

* Vgl. die treffliche Schrift eines Protestanten:Die barmherzige»Schwestern in München in, Bezüge auf Krankenpflege. Eine Stimme anunsere Zeit von I)r. Bartholiuä. Augsburg 1838. Verlag non M. S Kreuzer.S. 17 ff.

- L,,. III. Z8.