Druckschrift 
1 (1852)
Entstehung
Seite
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Der Chor des einen Liedes, der mit großer Kraft gesungen wurde,lautete:

Sterben auf dem Scl'lacbtgefild,

Sterben auf dem Schlachtgefild,

Ruhm meiner Seele.

Ein anderes Lieblingslied wiederholte die Worte:

Ich geh' zum Ruhm ; kommst Du mit mir'sSiebst Du die Engel, winkend und mich rufend VSiehst Du die goldue Stadt, den ew'gen Tag t

Andere Lieder erwähnten beständig der ,,Ufcr des Jordan" unddesNeuen Jerusalem", welche auf das Gemüth der Neger einentiefe» Eindruck machten.

Verschiedene Ermahnungen und Schilderungen gemachter Er-fahrungen wechselten mit dem Gesänge ab. Alte, grauhaarige Wei-ber, längst zu jeder Arbeit unfähig, aber als eine Art Chronik derVergangenheit verehrt, standen auf, lehnten sich auf ihren Stab undsagten:

Gut, Kinder, gut! Ich bin sehr erfreut. Euch Alle nochmalszu schcn und nochmals zu sehen, denn weiß nicht, wann ich zumRuhm eingehe; aber ich bin bereit, Kinder; ich warte, mein kleinBündel gepackt und meine Mütze aut, wie auf die Landkutsche, diekommen soll; in der Nacht glaub' ich zuweilen, ich hör' die Räderrollen und seh die ganze Zeit hinaus. Ihr Alle solltet auch bereitsei», denn ich sage Euch, Kinder, der Ruh m ist ein mächtig Ding!Ist ein mächtig Ding, Kinder! Ihr wißt nichts davon, doch er istwunderbar,"

Und das alte Geschöpf setzte sich wieder nieder, mit strömende»Thränen, wie von Rührung überwältigt, und der ganze Kreisstimmte an:

O Canaan, glorreiches Caiman,

Ich zieh' nach dem Lande Canaan,

Mr, Georg las auf allgemeines Bitten die letzten Kapitel derOffenbarung, oft unterbrochen durch Aeußerungcn, wie:Hört nur!"Denkt Euch das!"'S ist wahrlich groß!"

Georg, von seiner Mutter in religiöse» Grundsätzen erzogen,machte zuweilen mit lobenswerthem Ernst einige eigene Bemerkungen,wegen welcher er von den Jungen bewundert und von Len Alten ge«