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Der Chor des einen Liedes, der mit großer Kraft gesungen wurde,lautete:
Sterben auf dem Scl'lacbtgefild,
Sterben auf dem Schlachtgefild,
Ruhm meiner Seele.
Ein anderes Lieblingslied wiederholte die Worte:
Ich geh' zum Ruhm ; kommst Du mit mir'sSiebst Du die Engel, winkend und mich rufend VSiehst Du die goldue Stadt, den ew'gen Tag t
Andere Lieder erwähnten beständig der ,,Ufcr des Jordan" unddes „Neuen Jerusalem", welche auf das Gemüth der Neger einentiefe» Eindruck machten.
Verschiedene Ermahnungen und Schilderungen gemachter Er-fahrungen wechselten mit dem Gesänge ab. Alte, grauhaarige Wei-ber, längst zu jeder Arbeit unfähig, aber als eine Art Chronik derVergangenheit verehrt, standen auf, lehnten sich auf ihren Stab undsagten:
„Gut, Kinder, gut! Ich bin sehr erfreut. Euch Alle nochmalszu schcn und nochmals zu sehen, denn weiß nicht, wann ich zumRuhm eingehe; aber ich bin bereit, Kinder; ich warte, mein kleinBündel gepackt und meine Mütze aut, wie auf die Landkutsche, diekommen soll; in der Nacht glaub' ich zuweilen, ich hör' die Räderrollen und seh die ganze Zeit hinaus. Ihr Alle solltet auch bereitsei», denn ich sage Euch, Kinder, der Ruh m ist ein mächtig Ding!Ist ein mächtig Ding, Kinder! — Ihr wißt nichts davon, doch er istwunderbar,"
Und das alte Geschöpf setzte sich wieder nieder, mit strömende»Thränen, wie von Rührung überwältigt, und der ganze Kreisstimmte an:
O Canaan, glorreiches Caiman,
Ich zieh' nach dem Lande Canaan,
Mr, Georg las auf allgemeines Bitten die letzten Kapitel derOffenbarung, oft unterbrochen durch Aeußerungcn, wie: „Hört nur!"— „Denkt Euch das!" — „'S ist wahrlich groß!"
Georg, von seiner Mutter in religiöse» Grundsätzen erzogen,machte zuweilen mit lobenswerthem Ernst einige eigene Bemerkungen,wegen welcher er von den Jungen bewundert und von Len Alten ge«