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kam!" — Dabei äffte er genau den Nascnton des alten Mannesnach, und warf sich nieder auf den Boden, um die erwartete Kata-strophe zu illustrircn.
„Komm nun, sei anständig; nicht kann sein?" sagte Tante Chloe.„Nie schämen?"
Mas'r Georg aber stimmte in das Gelächter des Verbrechersein, und erklärte, daß Moses ein „Spaßmacher" sei. So schiendenn die mütterliche Ermahnung ihre Wirkung durchaus verfehltzu haben,
„Na, Alter," sagte Tante Chloe, „lassen 'reinrollcn Fässer,"
Darauf wurden zwei leere Fässer hcreingcrvllt, Breter darübergelegt, und durch einige andere Vorkehrungen die Anstalten zu demMeeting vollendet,
„Mas'r Georg lesen so schön, er gewiß bleiben, zu lesen unsvor," sagte Tante Chloe,
Georg willigte gern ein, denn ein Knabe seines Alters ist zuAllem bereit, was ihm ein Ansehen von Wichtigkeit gicbt.
Das Gemach füllte sich bald daraus mit einer bunten Versamm-lung, von dem grauköpfigen Patriarchen von achtzig Jahren, bis zudem jungen Mädchen und Burschen von fünfzehn. Es erfolgte einkleines, harmloses Geschwätz über verschiedene Gegenstände, als:Woher die alte Tante Sally ihr neues rothes Kopftuch haben möchte,und wie es kam, daß Missis das gefleckte Muslinkleid an Lizy gab,und wie Master Shelby daran dächte, ein Füllen zu kaufen, das denGlanz der Besitzung erhöhen sollte.
Einige der Besucher gehörten zu nahe wohnenden Familien, undbatten Erlaubniß erhalten, der Versammlung bcizuwohnen Siebrachten verschiedene Neuigkeiten über Gerüchte und Ereignisse ihrerWohnorte mit, welche so frei dieRunde machten, wie ähnliche Neuig-keiten in höheren Kreisen.
Nach einiger Zeit begann der Gesang zu dem offenbaren Ent-zücken aller Anwesenden. Nicht einmal der ganze Nachthcil der Na-scntöne konnte dw Wirkung der schönen Naturflimmcn bei den zugleichwilden und belebten Melodien beeinträchtigen. Die Worte warenzuweilen die der wohlbekannten Hymnen, die in den benachbartenKirche» gesungen wurden, zuweilen aber von wilderem, unbestimmte-rem Charakter, wie man sic in den Fcldversammlungen hörte.