Druckschrift 
1 (1852)
Entstehung
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Treu seinem Versprechen besuchte der Fabrikherr Mr. Harriszwei oder drei Wecken nack Georgs Entfernung aus der Faetorei,als er hoffte, daß die erste Hitze »erflogen sei. Er bot jedes Mittelauf, ihn zu seiner früheren Beschäftigung zurückzusühren.

Ihr braucht Euch weiter keine Mühe zu geben," sagteGeorgsHerr mürrisch.Ich weiß, was ich zu thun habe."

Ich dachte nicht daran, Euch darüber Vorschriften machen zuwollen, Master, aber ich glaubte, Ihr würdet Eucrn eigenen Vvrtheildarin finden, auf die von mir gestellten Bedingungen einzugehen."

,,O, ich verstehe die Sache sehr gut. Ich bemerkte Eure Winkeund Euer Geflüster an kein Tage, als ich ihn aus dcr ffactorei nahm;doch auf dem Wege gewinnt Ihr nichts über mich. Wir leben ineinem freien Lande, Master, der Mensch ist mein, und ich mache mitihm was mir gefältt bas ist es!"

So sank Georgs letzte Hoffnung; vor sich batte er nichts alsein Leben der Mühsal und Erniedrigung, nur um so bitterer gemachtdurch die kleinlichen Kränkungen und Unwürdigkcitcn, welchetyrannische Erfindungsgabe aussinnen konnte.

Drittes Kapitel.

Ver Satte und Vater.

Mrs. Shelby war zu ihrem Besuche gegangen und Elise standin der Veranda, sinnend dem dahinrollendcn Wagen nachsehend,als eine Hand auf ihre Schulter gelegt wurde. Sie wendete sichum, und ein freudiges Lächeln erheiterte ihre Züge.

Georg, du bist cs? Wie du mich erschreckt hast! Wie freutcs mich, daß Du gekommen bist. Missis ist für den Nachmittagausgegangen; so komm also in mein Stübchen; wir haben genugZeit für uns."

Mit diesen Worten zog sie ihn in ihr nettes kleines Stübchen,das auf die Veranda ging und wo sie mit ihrer Nähterei zu sitzenPflegte, in Rufweite von ihrer Herrin.