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1 (1852)
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ganze Sache nicht weiter, da sie mit den Vorbereitungen zu einerAbendgesellschaft beschäftigt war.

Zweites Kapitel.

Vie Müller.

Elisa war von frühester Kindheit bei ihrer Gebieterin als einverzogener Liebling behandelt worden.

Der Reisende im Süden der vereinigten Staaten muß oft dasanmuthige Wesen, die Milde der Stimme, das seine Benehmen be-merkt haben, welche besondere Eigenschaften der Quadrvncn undMulatten-Frauen zu sein scheinen. Diese natürliche Aumuth derQuadronen ist oft mit der höchsten Schönheit und Andacht immermit dem reizendsten Körper gepaart. Elise ist kein Gebild der Phan-tasie, sondern eine Erscheinung, die wir vor Jahren in Kentucky sabenund aus der Erinnerung schilderten. Unter dem Schutze ihrer Ge-bieterin aufwachscnd, hatte Elise das Alter der Mannbarkeit erreicht,ohne den Versuchungen ausgesetzt zu sein, welche die Schönheit zueiner so verderblichen Erbschaft für Sklavinnen machen. Sic warmit einem stattlichen und talentvolle» Mulatten verheirathct worden,wclcher Sclave aus einer benachbarten Besitzung war, und den NamenGeorg Harris führte.

Dieser junge Man» war von seinem Herrn zur Arbeit in eineFactorci vermicthct worden. wo seine Geschicklichkeit und Erfindungs-gabe ihn als den tüchtigste» unter allen Arbeitern erscheinen ließen.Er hatte eine Maschine zum Reinigen des Hanfes erfunden, die ihnmit Berücksichtigung seiner Erziehung und Lage beinahe zu einemGenie machte.

Er hatte eine vorthcilhastc Bildung des Körpers und ein ange-nehmes Wesen, und war in der Factorci allgemein beliebt. Dadieser junge Manu jedoch in den Augen des Gesetzes nicht einMensch, sondern nur ein Ding war, sah er sich der Laune eines ge-meinen, engherzigen, tyrannischen Herrn unterworfen. Dieser hattevon Georgs Erfindung gehört und ritt nach der Factorei hinüber, zu