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1 (1854)
Entstehung
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271
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Zehnter Gesang.

271

Im Laube tönt ein wonnerciches FlüsternManch süßer Traum steigt aus der Blumen SchooßBeim Vogelfang, — um gänzlich zu verschweigen.Die Wunder, welche Gold und Marmor zeigen.

64 .

Nah beim gcschwätz'gen Bach stand in dem Grase,In eines dichten Schattens kühler Bucht,

Auf reichem Tisch manch' schön getriebne VaseUnd Speisen, die der feinste Gaumen sucht.

Was jede Jahrszeit bot in vollem Maße,

Des Meeres leckrer Zoll, der Erde Frucht,

Mit Kunst gewürzt; und hundert Mädchen glühtenVon Eifer uns die Speisen anzubieten.

ss.

Ihr Wort, ihr Lächeln, um uns zu berücken,

Versüßte unfern Trank, dies Todesmahl,

Und lang Vergessen tranken mit EntzückenWir dort am Tisch aus flammendem Pokal.

Dann stand sie auf, und kam, mit wildern BlickenUnd finsterer zurück in jenes Thal.

Ein Nüthchen schwang die eine Hand im Kreise,

Die andre hielt ein Buch, draus las sie leise.

06 .

Die Zaubrin las. — Ort, Wille und BewußtseinFühlt' ich vertauscht, vertauscht mein Leben auch.

— Seltsame Kraft! — mir ward die Fluth zum Lusthain,Ich sprang hinein mit wonnigem Getauch!

Mein Leib verschrumpft, — die Arme zog die Brust ein,Ich weiß nicht wie — das Beinpaar schwand im Bauch.Auf meiner Haut wuchs eine schupp'ge, frische,

Und so — vom Menschen wurde ich zum Fische.