Fünfter Gesang.
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2 .
Er spricht mit klugem Sinn, wie sich's gebührt:Wählt einen nun, durchaus nach eurem Willen,
Daß er des grasten Dudv Banner führt;
Und dieser mag das Werk der Wahl erfüllen, —
Sa werd' van keinem Varwurf er berührt.
Klaubt er, und aller Mistmuth werd' sich stillen.
Er zeigt zugleich Var seinem ganzen Heere,
Daß er der tapfern Schaar schenk' gleiche Ehre.
g.
Er ruft sie her und spricht: ihr habt gehörtLängst meinen Rath, bekannt ist euch mein Meinen,Der Maid sei Hülfe wohl van uns gewährt,
Dach nur wenn beßrc Zeiten uns erscheinen.
Ich wiederhol' ihn, gänzlich unbeschwert
Könnt ihr euch, wenn ihr wallt, nach seht ihm einen,
Denn in der Welt, wo alles wechselt, wankt.
Ist der beständig oft, deß llrthcil schwankt.
4 .
Glaubt ihr, daß eurem Rang es schlecht sich schicke.Geht ihr Gefahren nicht mit Eifer nach,
Und daß ein Rath das kühne Herz bedrücke.
Der euch erscheint aus Klugheit allzuschwach,
Halt' ich euch wider Willen nicht zurück-.
Noch nehm' ich das zurück, was ich versprach.
Denn gegen euch sei, wie ich's billig finde,
Der Zügel meiner Herrschaft leicht und linde.
Geht, »der bleibt, es gilt mir dies gleichviel.Ganz frei mag hierin euer Wille schalten,Dach erst wählt für den Führer, welcher fiel.Den Stellvertreter, der ob euch mag walten;