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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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wo die Wärme des innen: Frühlings Blüthe an Blüthe Her-Vortrieb, faßte er den Entschluß, in ein größres Werk dieErnte der ersten Jahre ansznschüttcn einen Noman zn schrei-ben. Trotz allem äußern Mißgeschick, das ihm nur um seinerarmen Mutter willen schmerzte, deren LooS täglich schlimmer,deren Hoffnungen täglich geringer geworden, trotz der Unan-uehmlichkcitcn und Hemmungen, die seine Lage mit sich brachte,trotz der Ungewißheit, ob er je festen Boden in der literari-schen Welt gewinnen würde, machte er sich an den Ban seinerunsichtbaren Loge" und vollendete denselben in der kur-zen Zeit von elf Monaten, vom März 1791 bis Februar 1792.Indessen war mit dem Buch nicht auch gleich ein Verleger-geboren und die alte Sorge stand nnvcrrnckt neben demSchreibtisch des Dichters. Da dachte Richter an Mb ritz inBerlin, aus dessenAnton Reisscr" ihn eine verwandteSeele angcsprochcn; und nachdem er noch unter den Rathschlä-gen seines Freundes Otto seinen Roman überarbeitet, sandteer ihn in der Hoffnung, ans diesem Wege einen Verleger zufinden, am 7. Juni 1792 au Moritz mit folgenden Zeilen:Ich wollte, Sie hätten diese Seite schon hinuntergclc-scn, damit ich nicht crröthctc über Ihr Erstaunen beim Anblickdes Volumens. Das schwarze Wachstuch umwickelt, wie dasLeben, eines Menschen Charakter, Freude, Schmerz, einen halb-abgcbrochnen Plan, kurz einen Roman; ich hätte beinah ge-schrieben einen Menschen.Warum schickst du, muß ich michfragen, einen deutschen Noman da diese durch xeuerutioue^nlvocu erzeugte Gattung von literarischen Lcsclcichen einenMann von Geschmack anckelt einem Manne, den du so liebst,der dich so oft traurig gemacht, wenn er dir zeigte, was dasLeben ist und der Mensch, der sich darin zcrblättcrt; was der