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Aus Jean Paul's Leben
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so seltsame auch noch Vorkommen mögen als die des Ko-pses, nicht des Willens.

Eigentlichen Schullehrern ist sogar diese Methode anzu-empsehlcn, weil bei keiner so viel Zeit und Mühe zu ersparenist als bei dieser wahrhaft bequemen, wo der Zögling amBuche den Vikarius oder Adjunktns des Lehrers oder dessencurntor nllsentis erhält und wie ein kräftiger Hellseher sichselber magnetisirt. Ja dieses geistige Selbcrstillen der Kinderläßt eine solche Ausdehnung zu, daß ich mir getraue durch diebloße Briefpost ganzen Schulen in Nordamerika vorzusteheu,oder in der alten Welt fünfzig Tagreisen entfernten, indem ichmeiner Schuljugend blos schriebe, was sie täglich auswendigzn lernen hätte, und einen unbedeutenden Menschen hielte, demsie cs hcrsagte, und ich genösse das Bcwußtscyn ihrer schönengeistigen Fastensonntage remi,»score.

Im Speccius übersetzte ich auf Befehl viel vom Anfängeins Lateiniichc mit der Freude, womit ich jeden" neuen Zweigdes Lernens erstieg und abbccrte; die letzte Hälfte desselbenbracht' ich von selber ins Latein, aber ohne einen Korrektorder Fehler zu finden. Die Lollo^nin (Gespräche) in LangensGrammatik weissagt' ich mir deutsch aus Sehnsucht ihres In-halts; aber mein Vater ließ mich in Joditz nichts übersetzen.In einer lateinisch geschriebenen Grammatik der griechischenSprache studirt' ich durstig und hungrig das Alphabet undschrieb am Ende ziemlich griechisch, was nämlich die Hand-schrift anlangt. Wie gern hätt' ich mehr gelernt, und wieleicht! Wenn nicht der Leib, doch der Geist einer Sprachefuhr leicht in mich hinein; wie die dritte Vorlesung unseresWinterhalbjahrs wol der Welt am besten zeigen wird.

Nur einmal an einem Winteruachmittage ich mochte