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gegeben. Sein fernes nachdnnkclndes Bild nnd sein Liebenschwebte mir über spätere Jahre herein; leider weiß ich seinenNamen längst nicht mehr; aber da es doch möglich wäre, daßer noch lebte, hoch in den Sechziger», nnd als vielseitiger Ge-lehrter diese Vorlesungen im Druck vorbckämc und sich danneines kleinen Professors erinnerte, den er getragen und geküßt
-ach Gott, wenn dieß wäre und er schriebe — oder der
ältere Mann znm alten käme! — Dieses Morgenstcrnchcn frü-hester Erinnerung stand in dem Knabenalter noch ziemlich hellin seinem niedrigen Himmel, erblaßte aber immer mehr, jehöher das Taglicht des Lebens stieg; — und jetzo erinnere ichmich eigentlich nur dieß klar, daß ich mich früher an allesHeller erinnert. -—
Da mein Vater schon im Jahre 1765 als Pfarrer nachJoditz berufen worden: so kann ich mein Wonsiedlcr Kindheit-Reliquiarium desto reiner von den ersten frühen Joditzer Reli-quien und Erinnerungen abschcidcn.
Das Pfarrdorf ist nun der zweite Aufzug dieses kleinenhistorischen Monodrama's, wo Sic, hochgeehrteste Herren nndFrauen, den Helden des Stücks schon in ganz andern Ent-wickelungen antreffen werden in der zweiten Vorlesung; dennjede Vorlesung spielt an einem andern Wohnorte. Es istüberhaupt die ganze Geschichte dieser Vorlesungen — oder dieVorlesung dieser Geschichte — so kunstmäßig und glücklichdurch alles geordnet, daß von den gewöhnlichen drei Einheiteneines historischen Stückes, nur nach der ersten des Orts —da ich ja in den verschiedenen Orten meines Aufenthalts Vor-kommen nnd anstretcn muß — keine weiter als die Einheitder Zeit verletzt wird, weil der Held vom Antritt seines Le-bens bis znm Antritt seiner Professur ja immer aus einer