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Schlußworte.
So haben wir jetzt eine Reihe von Mönchsorden und religiösenCongregationcn über nahezu alle Theile der Erde verbreitet gesehen.Von jeher waren sic, was sie noch sind: ebenso Beförderungsmittelwie Früchte des wahrhaft kirchlichen Lebens. Die Zwecke aber,deren Verfolgung sie sich zur Aufgabe machten, sind höchst verschie-denartig und zahlreich.
„Es ist Alles eitel," sprach der weise König des altenBundes, nachdem er alle Freuden und jede Lust dieses Lebens ge-nossen hatte, und dabei sein Herz nicht nur unbefriedigt blieb, son-dern vielmehr eine immer noch größere Leere fühlte, welche keineLust der Erde auszufüllen im Stande war. Mit dieser Erkenntnis;der Eitelkeit alles Irdischen zog sich seine Seele in sich selbst zurückund ruhte in Gott. So gab es zu allen Zeiten und gibt immernoch tiefere Gemüther, welche die endlich anerkannte Eitelkeit derWelt anekelt, mögen sie in den Armen der Sinnenlust einen großemTheil ihres Lebens hindurch im Dienste der Sünde Gott abgestor-ben gewesen seyn, und aus ihrem Taumel zur Besinnung kommen,oder mögen sie im Forschen nach bloß irdischer Erkenntniß undWeisheit sich endlich ermüdet, aber zugleich auch unbefriedigt fühlen,oder mögen endlich die Stürme des Lebens sie lange unsanft be-rührt und ihnen den äußern Lebensmut!), der noch ans irdischeHoffnungen sich gründete, gebrochen haben. Dieser Ekel an demGetreide des Lebens führt sie nun, obgleich auf verschiedenen Wegen,dennoch zu Einem Ziele. JmSchmerze über getäuschte Hoffnungenziehen sich die Seelen in die engsten Kreise ihres innen: Lebenszurück und suchen, nach längerem oder kürzerem Ausschweifen nachAußen, heimzukehren und sich wieder dem Dienste Gottes zu weihen.Aber die Welt war eS ja mit ihrer Lust und ihren Schmerzen,welche sie betrogen hat und die Welt bleibt es noch mit ihren trü-gerischen Lockungen, welche sie in ihrer Heimkehr aufzuhalten sucht.Darum fühlen sie auch den Drang, dieselbe zu fliehen und die Ein-samkeit zu suchen, um nun ganz ungestört Gott und der Aussöhnungmit ihrem beleidigten Vater im Himmel leben zu können. Die