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gen einer glühenden Frömmigkeit und eines bcwnndernswcrihenEifers alle Hindernisse besiegten. Unglücklicher Weise erschienen dieSchwestern von Evron bei der vom Kaiser im Jahre 1807 nachParis berufenen Generalversammlung aller wohlthätigcn Schwester-Vereine nicht, weil sie aus Versehen nicht mit Ungeladen wordenwaren, und erhielten also auch Nichts von allen Unterstützungen, dieder Staat den übrigen Congrcgationen bewilligte. Ein von BayouncauS im Jahre 1808 gegebenes Dekret theiltc ihnen jedoch die Abteivon Evron, die sic thatsachlich bereits genossen, auch rechtlich zu,und ein anderes von Fontainebleau aus im Jahre 1810 erlassenesDekret bestätigte ihre Statuten.
Es ist fast unbegreiflich, wie die im Jahre 1803 wieder in'SLeben gerufene Congrcgation bereits im Jahre 1808 ein und achtzigHäuser zählen konnte; jetzt aber zählt sie ungefähr 200 Anstalten,wovon 108 im Sprengel von Maus liegen. Darunter befindensich 25 Spitäler, jedes mit einer Apotheke; das bedeutendste vondiesen ist jedoch daS allgemeine Krankenhaus von Alans. Die übri-gen Häuser sind zu Armcnschulen und zu Unterstützungen der Armenin ihren eigenen Wohnungen eingerichtet und daher ist auch fastjedes mit einer kleinen Apotheke versehen. Häufig treten neueGründungen-in'S Leben: so tief fühlt man, wie nothwendig einechristliche Erziehung und eine christliche Liebe ist.
Das Haupthaus von Evron befindet sich in den besten Um-ständen. Hier versammeln sich die Schwestern jedes Jahr in: Juliusder Reihe nach, erholen sich in strenger achttägiger Zurückgezogenheitbei geistlichen Hebungen von den Arbeiten des ganzen Jahres, stählensich für ihren Beruf und halten nach ihren Statuten zur Wahl derObern Gencralkapitcl. Dahin kommen auch alle alten und krankenSchwestern, um sich zum Sterben vorzubercitcu; ebenso ist dort auch desNoviziat, die Hoffnung der Zukunft, bestimmt, jeden Verlust zu ersetzen.
EinunbMMuigstes Kapitel.
Frauen vom guten Hirten.
(1688.)
Der Unterricht und die Erziehung der Kinder ist gewiß einesehr verdienstvolle Beschäftigung; nicht weniger löblich ist auch die