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einem schwarzen Rocke angethan und mit einer Dornenkrone aufdem Haupte werden sie begraben.
Siebentes Kapitel.
Hvspitaliterinen von der Barmherzigkeit Jesu.
(1630.)
Unter die Congregationen, die sich im 17ten Jahrhundert bil-deten und noch immer ihren erhabenen und rührenden Beruf sogetreu erfüllen, gehört auch die von der BarmherzigkeitJesu, welche zu Dieppe im Jahr 1630 entstand.
Die frommen Töchter, welche im Hospital von Dieppe dieKranken pflegten, folgten der Regel des heiligen Angustin und füg-ten den drei Ordensgelübden das der Krankenpflege hinzu. ImJahr 1638 erhielten sie offene Briefe und in den Jahren 1664 und1667 Bullen. Nach und nach wurde ihre Anstalt in einundzwanzigHospitälern eingeführt, zu Bannes (1635), Rennes, Baheur, Quim-per, Eu, Vitro, Gentilly, Guvmonöe, Lannion, Carhair, Chäteau-Gontier, Auray, Fougörcö, Guingamp, Morlair, Troguier, Saint-Mands, Harrourt, Caderousse, Guorande und Saint-Marcel zuParis. Alle diese Gründungen fallen noch in das I7te Jahrhundert.Die Neligiosincn schickten auch Mehrere aus ihnen nach Canada.
Von ihren Häusern bestehen sieben nicht mehr, sei es nun inFolge der Revolution oder aus irgend einem andern Grunde.
Unter andern war das Hospital von Chüteau-Gontier im Jahre1674 diesen Religiosinen anvcrtraut; nach Vitro kamen sie durchdie Sorgfalt des Abbö Le Drogo, Beichtvaters der Armen, der seinVermögen dem Hospital geschenkt hatte. Daselbst mit vielen Be-weisen der Theilnahme und Freude ausgenommen, zeigten sie sichdafür dankbar durch ihre Nneigennützigkeit, ihren ausdauerndenFleiß, ihre gänzliche Aufopferung für die Kranken. Ja! sie standenhier in einer so großen Achtung und Verehrung, daß sie, als sieim Jahre 1702 durch die Beschlüsse der Revolutionäre das Hospitalverlassen mußten, sich des Wohlwollens und des Schutzes der Obrig-keiten zu erfreuen, und so nur die gemeinsamen Unbilden der Zeit
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