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aber, die im I. 1640 in einem Alter von 84 Jahren starb, konntedie Früchte dieser Fortschritte noch großen TheilS genießen: ihreaufopfernde Liebe ärntete in dieser Welt den schönsten Dank, da sieden Eifer und die glückliche Entfaltung ihrer Anstalt sah. AmEnde des 17ten Jahrhunderts zählte diese Congregation 47 Häuser,welche hauptsächlich in den westlichen und südlichen ProvinzenFrankreichs gelegen waren.
Drittes Kapitel.
Hvspitaliterinen unserer lieben Frau von der Zuflucht, zu Nancy.
(1624.)
Elisabeth de Ranfain (1592—1649), welche den NamenMaria Elisabeth vom Kreuz annahm, war geboren zu Ne-miremont in einer Familie, in der man ihre Anlagen zur Frömmig-keit und besonders für den Ordensstand verkehren wollte. Allein allendiesen Kämpfen setzte sie eine Geduld entgegen, die sie des SiegcSversicherte. Gezwungen, sich mit einem Edelmann in LothringenNamens Dnbois zu verehlichen, hatte sie das Glück, sein ganzesWesen umznändern. Im I. 1616 wurde sie Wittwe mit dreiTöchtern. Ihre alte Neigung für den Ordensstand hatte sic in einKloster geführt, als sie im I. 1624 .während ihres Aufenthaltes zuNancy Gelegenheit fand, den Mädchen, die sich von der verdorbenenWelt zurückzichen wollten, eine Zufluchtsstätte zu eröffnen. Zuihrem guten Werke wurde sie auch ermuthigt und unterstützt durchden Rath und das Vertrauen des Bischofes von Toni, Maillane,des Kanonikus Viardin, des Abbö Dallamont, eines Neffen desCardinalö Lenoneourt, des Paters Poirä, eines Jesuiten, und desStaatsrathes beim Herzoge von Lothringen, Namens Renel. Diefromme Wittwe nun, ihre drei Töchter und mehrere Büßcrinen,die sie zur Frömmigkeit zurückgcführt hatte, nahmen im I. 1631das Ordcnsgewand der Hospitaliterinen. Urban VIII. bestätigteim I. 1634 ihre Anstalt. Sie erhielten sofort Häuser zu Avignon,Toulouse, Rouen, Arles, Montpellier, Dijon, Besanyon, Le Puy,Nnnes, Sainte-Roche. Man nahm in dieselbe dreierlei Arten vonPersonen auf:, 1) tugendhafte Mädchen, welche Gelübde