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die nur im Verkehr mit Gott gesichert sind. Und darum gibt csauch in Frankreich jetzt noch, wenn auch nur wenige Fraucnklösterfür bloö contcmplatives Leben.
Die erste französische Revolution war noch nicht geendet,Banden und Ruthen, ein schmähliches Strafwcrkzeug, waren nochnicht ans den Händen der Henker gefallen, mit einem Worte,der Schrecken herrschte noch, als an mehreren Orten Frankreichsdie Gesellschaften kaum zerstreuter Hospitaliterinen sich wieder sam-melten. Es gab so viele Wunden zu heilen, so viele stützelosenWaisen, so viele Unglückliche ohne Brod und Zufluchtsort, und derKrieg füllte die Spitäler mit so vielen Verwundeten, daß die christlicheLiebe zuerst thatsächlich und sofort rechtlich Amnestie erhielt, undbald erhoben sich wieder die Anstalten der Wohlthätigkeit und wahrenBruderliebe.
„Es wäre überflüssig", sagte der berühmte Frayssinous, „dieGesellschaften der barmherzigen Schwestern und Hospitalitcrincnzu Preisen, welche unter den verschiedensten Namen und Trachten,in der Kunst und dem Eifer, die Leidenden zu trösten und dieArmen zu unterstützen, wetteifern; um so überflüssiger, als ihr Lobin Jedermanns Munde ist. Ich weiß nicht, wie es kommt, daßwir in den fernsten Landen oder in der Dunkelheit des Altcrthumsunserer Bewunderung würdige Gegenstände suchen, während wirwahrhaft Bewnndernswerthes vergessen, das vor unfern eigenenAugen vorgeht. Und in der That, welch' einen rührenderen Anblickkann es geben, als den, welchen die Töchter des hl. Vincenz vonPaul gewähren? In der Blüthe ihres Alters scheiden christlicheJungfrauen aus den Armen der thcnren Angehörigen, verzichtenauf alle Freuden, auf Alles, waS die Welt ihnen Süßes verspricht,auf die Hoffnungen, zu denen geistige und körperliche Vorzüge be-rechtigen, und warum? um fortan ihr ganzes Leben in den Zufluchts-stätten des menschlichen Elendes, am Krankenbette zuzubringen,und so viel an ihnen liegt, Wohlthaten zu erzeigen, und den köst-lichen Balsam des Trostes, der oft nöthiger ist, als die Kranken-pflege selbst, in die wunden Herzen zu gießen. Eine Menge dieserchristlichen Heldinen hat sich auf dem französischen Boden verbreitet,und sich von da in jene Länder ausgedehnt, wo das Christenthum