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2 (1845)
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frechen Verfolger des Christcnthums! Doch für diese gibt es keimErfahrung; sie müssen ihr Gesicht vor der Geschichte verhüllen, odncingcstchen, daß der Zrrthum nie über die Wahrheit siegen kann.Beneiden wir daher die Kinder dieser Welt nicht um ihre Weisheit,und kehren wir uns von diesem trockenen und dürren Felde hinwegzu den prangenden Auen der Religion.

So mußten denn auch diese dem Unterrichte und dem Dienste inden Hospitälern geweihten Congregationcn die Revolution überlebe».Gibt es ja doch nach so vielen erlittenen Niederlagen viele Wundenzu heilen, nach so manchen fehlgeschlagcnen Hoffnungen vielePlane zu verbessern. Als man sich mühevoll aus diesem Ehaosherauswaud, in dem die menschliche Vernunft so schrecklichen Schiff-bruch litt, mußte man mit Gewalt Geist und Herz wieder zu Gotthinsührcn, und kein Weg war natürlicher und gerechter, als der einerchristlichen Erziehung; erquicken mußte mau die Glieder des Einengroßen Körpers der Gesellschaft, die, abgeschnittcn vom Baumedes wahren Lebens, dahiuwelkten. Und siehe! die Religion stiegwieder von den Himmeln herab, auf Glauben und Liebe gestützt,und die Hoffnung schritt ihr zur Seite. Vor der Revolution hauensich viele Seelen einem beschaulichen Leben widmen können.Dies? ergab sich aus dem damaligen Zustand der Gesellschaft; aberjetzt mußte man für den Nächsten ausschließlich leben; das thätige,nach Außen wirkende Leben war nöthigcr, als das beschauliche undinnerliche; denn in den guten Werken mußte sich die wackere Ge-sinnung offenbaren. Hieraus erklärt es sich auch viel leichter, alsaus den Bestimmungen der Gesetzgebung, warum die alten Orden,als sie wiederum austauchen wollten, dem Zwecke ihrer AnstaltKrankenpflege oder unentgeldlichcn Unterricht der Armen hinzufügten;daher ist eS ferner erklärlich, warum die Häuser, in denen manein durchaus beschauliches Leben führte, seit der Restauration soselten sind.

In Frankreich zählte man vor der Revolution ungefähr 3080Frauenklöstcr mit 18,000 Neligiosincn. Die Gesetzgebung konnteallerdings der Ausbreitung des beschaulichen Lebens Schrankensetzen; allein die Natur konnte sie nicht umändern. Denn immer-hin gibt es noch Seele», welche die Abgeschiedenheit lieben, Seelen,