310
Diese Joscphsbrüdcr sind sämmtlich Laien, genießen vom Staatkeine Unterstützung, aber vom Volke viele Wohlthaten.
e. In andern Provinzen.
Die Schnlbrüdcr, von den Gebrüdern Baillard gestiftet, er-hielten ihr Dasein im Jahre 1837 und ihr Hauptsitz ist Sie»Vaudemont zwischen Naney und Toul in Frankreich. Der Bestandder Mitglieder wies bereits schon im Jahre 1842, also fünf Jahrenach der Begründung, 75 Individuen nach, nämlich 25 ans lgStationen vertheilt und mit dem Unterrichte von 1200 Kindernbeschäftigt^ und 10 Professen und 40 Novizen in dem Haupthaus.'
Die Schulbrüdcr von Chaminade endlich wurden zu Bordcanrgestiftet und haben bis jetzt diese Erzdiöccse und die D.iöcesc Stras-burg besonders als Orte ihrer Wohlthätigkeitsäußerungcn gewählt.In der Erzdiöeese Bordcanr sind Filialanstaltcn zu St. Fop u. s. w.In der Diöcese Strasburg aber ist ein Noviziat zu Ebersmüustcrbei Schlettstadt, Niederlassungen und Besorgung von Schulen aberzu Colmar und auf einigen Dörfern. ^
I'. Die Schulbrüdcr vo» Irland.
die als ihren Stifter den wohlehrwürdigen E. Rice erkennen, habe»in unserm Jahrhundert ihre Entstehung genommen, und da sienichts anders als eine Nachahmung des Instituts von de la Sallesind, so wurden auch durch PiuS VII. die jenem ertheilten Privi-legien auf sic ausgedehnt.
Der Ort ihrer Entstehung ist Waatcrford, ihr gegenwärtigerHauptsitz aber Dublin, wo sic in 10 Schulen 1500 Kindern Unter-richt crtheilen. Die übrigen Orte der Wirksamkeit sind: Carrilkam Suir, Cork, Dungarvan, EnniS, Ennistpmon, Limcrik, London,Madras in Ostindien, Manchester, Preston, Thurlcs und eine Nie-derlassung im Erzbisthume Sidneyton, die bereits vor einigen Jahrendurch drei Mitglieder begründet wurde. Die Gcsammtzahl der Mit-glieder, die bereits im Jahre 1830 beinahe 60 betrug, wird jetztwohl das Doppelte erreicht habend
r P. Karl V. hl. Aloi, s -c. S. 602.
- P. Karl v. hl. Alvys -c. S. 602.
- P. Karl v. hl. Aloys -c. S. 601.f.