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auch die Feinde der Religion, durch die Verwüstung der KircheSaint Gcrmain l'Anrerrois und des erzbischöflichen Palastes nochmehr aufgeregt, im Februar 1831 sich auf den Kalvarienberg begabenund dessen Denkmale unter unsäglichen Flüchen und Verwünschungenzerstörten.
Prrizehutes Kapitel.
Brüder der christlichen Schulen.
(1081.)
Der sorgsamen Mutter, unserer heiligen Kirche, lag stets dieJugend und die Errichtung guter Schulen für sie besonders amHerzen. Diese Wahrheit findet in der ganzen Geschichte des Mönch-thums ihre Bestätigung. Ohne gerade in die ältesten Zeiten zurück-zugehen, finden wir allenthalben Belege hicfür. Der heilige CarolusBorromäus drang mit aller Sorgfalt darauf, die christlichen Schulenin seiner Diöeese zu vervielfältigen. Die nach dem Concilium vonTrient in Italien und Frankreich gehaltenen Synoden empfahlen gleichangelegentlich die Wahl trefflicher Lehrer für die Schulen. Weiteroben haben wir gesehen, daß Cäsar Bus bei der Errichtung derKongregation der christlichen Lehre hauptsächlich die Unterweisungder Kinder im Auge batte. Der heil. Vincenz vou Paul, der heiligeJohann Franziskus Regis, die berühmtesten Missionäre der letztenJahrhniiderte, hielten eö nicht unter ihrer Würde, im Katechismuszu unterrichten; sie ließen, nach dem Vorbilde ihres göttlichenMeisters, die Kleinen so gerne zu sich kommen, ja dieseswar ihnen ihre liebste Erholung. Allein noch fehlte es für dieKinder, besonders für die armen, an täglichen Lehrern, die sich aus-schließlich ihnen hätten widmen können. Allerdings sorgte der heil.Vincenz von Paul für den Unterricht der Mädchen durch die Grün-dung der Kongregation der barmherzigen Schwestern, e und es er-hoben sich nach diesem bewunderungswürdigen Musterbilde nach undnach zu Paris und in den Provinzen andere fromme Vereine zurErziehung der Mädchen; allein die armen Knaben machten auf die-selbe Hilfe Ansprüche. Der Geist der Frömmigkeit und Liebe mußte
' Die barmherzigen Schwestern beschäftigen sich nämlich auch hiemit.
Gesch. der Mönchsorden. II, 1Z