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2 (1845)
Entstehung
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da dcr Staat nach der Julircvolution im Jahre 1830 dieser Con-gregalion die früher bewilligte jährliche Unterstützung wieder ent-zogen hatte.

Geben wir nun noch kurz den Zustand der Missionen an, indenen sich über 53 evangelische Arbeiter befinden. Im westlichenTong-King gibt eS ungefähr 80 eingebornc Priester, 200,000 Christen,ein Seminar und ein Collegium; in Cochin-China ungefähr 30cingeborne Priester, 100,000 Christen, ein Seminar und ein Colle-gium. In Se-Tchuen 21 eingcborne Priester und 50,000 Christen.Fo-Kien hatte die französischen Missionäre von 1808 bis 1828entbehren müssen, nunmehr trinkt es wieder von Neuem ans dcrLebcnsguclle dcr christlichen Religion. In dem Königreiche Siamsind sechs eingeborne Priester, ein Collegium für Siamesen zuBancok, der Hauptstadt des Reiches, und eines zu Poulo-Pinangfür Chinesen. Zn Pondichery und an der Küste von Coromandclsechs indische Priester, über 50,000 Christen, ein Semininar für dieIndianer und ein Collegium für die Kolonisten. Endlich befindet sichzu Maeao ein Corrcspondenzhauö. Tie Anzahl der Katechisten,dcr Zöglinge der Scminarien und Collegicn und anderer Oblaten,welche auf Kosten der Missionen nncntgcldlich verpflegt werden,beläuft sich in der ganzen weiten Ausdehnung dieser Missionen aufetwa 18,000. Tong-King allein verpflegt deren 1200. Darauserhellt nun deutlich, das? die Missionäre eifrigst an der Bekehrung derGötzendiener arbeiten, den neuen Christen all' ihre Sorgfalt schenkenund sich's besonders angelegen seyn lassen, aus der Mitte derLandescingeborcnen selbst einen tüchtigen Clcrns heranzubilden.

Ucberhaupt aber scheinen diese Missionen in neuerer Zeit immerbesser zu gedeihen, und gibt Gott seinen Segen, so werden dieFrüchte unermeßlich seyn!

Zehntes Kapitel.

Seminarinm des heiligen Geistes.

(1703.)

Das Seminar des heiligen Geistes ist eine derletzten Anstalten, welche das Jahrhundert Ludwigs XIV, der Kirche