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schätzenswertste Schriftsteller hervor. Zur Zeit der Verfolgung gabsie dem Glauben auch Bekenner; wir wollen nur den FranziskusLudwig Höben (1738—1792) nennen; Ludwig XVI. hatte ihn zuseinem Beichtvater gewählt und ihm aufgetragen, ein Gelübde fürdas heilige Herz zu machen, allein nach dem 10. August eingesperrtin dem Karmeliterkloster, wurde Höbert daselbst am 2. Septemberermordet.
Nach der Revolution hatte Bourel, Großvicar von Evreur,den Plan, diese nützliche Congregation wiederum hcrznstellen. Der-selbe starb schon vor mehreren Jahren. Die letzten bekannte»Eudisten sind: Bosoy, Canonicus und Großviear von Coutances,Blanchard, Canonicus und Großvicar von Rennes. Fourcheron,ehemaliger Pfarrer von Ile de France. Am 9. Januar 1826 ver-sammelte der Abbö Blanchard (1753—1830) die zerstreuten Eudistenin dem Hause von Pont-Saint-Martin zu Rennes, die Congregationwählte ihn zum Gencralsuperior und begann unter seinen Auspicie»ihre apostolischen Arbeiten wieder.
Neuntes Kapitel.
Semüun'inm der auswärtigen Missionen.
(1663.)
Das Bisthum Babylon wurde auf den Wunsch und durch dieFreigebigkeit einer frommen Wittwe, der Frau Ricouart gestiftet,und Johannes Duval, Religiöse aus dem Orden der unbcschuhtenKarmeliten wurde unter dem Namen P. Bernard von der heiligenTheresia im Jahre 1638 zum ersten Würdenträger desselben ernannt.Der neue Prälat begab sich nach Persien, wo seine Gegenwart sehrviel Gutes stiftete; allein er glaubte in der Folgezeit zurückkehrcn zumüssen, um den Cardinal Richelieu von dem Zustand der MissionJspahan, welche seit dem Anfänge dieses Jahrhunderts von denKarmeliten versehen wurde, in Kenntnis; zu setzen, und um zugleichum die Errichtung eines Seminars zu bitten, welches er zur Auf-rechthaltung dieser Mission für nothwcndig erachtete. Allein bei derAnkunft des BischofcS in Frankreich war der Cardinal gestorben.