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lichen Retraitcn, welche in der Diöeese Clermont den Eifer für diePastoration wieder belebten. Der eifrige Mann starb am 17. Sept.1067 in seinem Haus zu Valcuce und hinterlicß seine Congrcgationim blühenden Wachsthum. Indessen wurde in ihr nach seinem TodeManches geändert; namentlich kam der Gedanke an die Retraitenganz außer' Acht. Das Ruder deö Hauptrcgimentes führte einans Mitgliedern jedes Hauses bestehender Oberrath; er ordnetedie Visitationen an, berief Gencralkapitcl, konnte Beamte absctzen,»nie Satzungen geben, neue Mitglieder aufnehmen, Missionen er-richten u. s. w. Wesentlich aber unterschied sich dieser Verein vonandern Pricstcrcongregationen dadurch, daß er Laienbrüder anfnahm,welche ihre bürgerliche Kleidung beibehielten, und alle weltlichen An-gelegenheiten des Vereins besorgten.
Auch diese Congrcgation taucht in den neuern lebensvollenZeiten wieder auf; konnte aber ihre frühere Bedeutung noch nichterreichen.
Sechstes Kapitel.
Priester des Kalvarienbergs. (Kalvaristen.)
(1633.)
Die Priester des Kalvarienberges, deren Zweck die Verehrungdes gekreuzigten Christus und die Verkündigung deö Glaubens inBöarn war, wo der Protestantismus die gräßlichsten Verheerungenangerichtet hatte, wurden von Hubert Charpentier, Licentiat derSorbonne, geboren in der Diöeese Mcaur, gestiftet. Er errichteteeine Niederlassung auf dem Berge von Bötharam und zu NotreDame de Garnison in der Diöeese Auch, wo die Wallfahrten häufiggeworden waren. Ludwig XI!l. bestätigte den Verein im Zahre1633, und wollte, daß auch auf dem Mont-Valerien, in der Nähevon Paris, eine solche Niederlassung gegründet werde, und der Erz-bischof vermochte den Abb» Charpentier, daß er sich hier mit einigenseiner Genossen niederließ. Im Jahre 1638 vereinigte sich dieseCongrcgation mit der Association zur Verbreitung des Glaubens.Letztere Genossenschaft wurde von dem Pater Hpacinth aus Paris,