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der zufluchtslose Geächtete fanden bei diesen Söhnen der Liebe einObdach und Versorgung. Mönche, die Bewahrer des heiligenFeuers, haben sein Erlöschen gehindert, ' haben durch fleißiges Ab-schreiben kostbarer Manuseripte den für diese Wohlthat dankbarenGenerationen viele Schätze des AlterthumS bewahrt; Mönchehaben endlich die Tyrannei der weltlichen Macht in Schranken ge-halten, indem sie ihr den christlichen Unterricht entgegensetzten undihr von den Höllengnalcn predigten, über die der Unglaube eineZeit lang lachen kann, vor denen aber Voltaire sterbend erblaßte.
Hören wir noch, wie sich Leibuitz über das Mönchthum äußert:„Die Mönche gewähren der Gesellschaft einen eben so großen Nutzen,als die Geschäftsleute im gewöhnlichen Leben. Gibt es ja dochin der Kirche Leute, welche sich einzig dem asketischen und conlcm-plativcn Leben widmen, Leute, die frei von irdischen Sorgen, dieFreuden dieser Welt mit Füßen treten, und sich ganz der Betrach-tung der Gottheit und der Bewunderung ihrer Werke hingeben,Leute, die frei von persönlichem Interesse, keine andere Beschäftigungkennen, als dem Nächsten in seinen Nöthen zu Hilfe zu kommen,sei eS durch Belehrung verirrter oder unwissender Menschen, oderdurch Unterstützung der Unglücklichen und Gebeugten; und wahrlich,dieses ist keineswegs eine der geringsten Prärogativen jener Kirche,die allein den Namen und Charakter einer katholischen bcibehaltcnhat, und die allein so glänzende Beispiele aller hchcren Tugendendes ascetischen Lebens darbictet und sortpflanzt. Außerdem muß ichgestehen, daß ich von jeher in hohem Grade für die Mönchs-orden, die frommen Genossenschaften und alle löbliche In-stitute dieser Art war. Und in der That, was kann eS Herrlicheresgeben, als das Licht und die Wahrheit mitten durch Meere, Feuerund Schwert zu fernen Nationen zu tragen, sich einzig und alleinmit dem Heile der Seelen zu beschäftigen, aller Freude dieser Welt,ja sogar den Annehmlichkeiten des Umgangs und der Gesellschaftzu entsagen, um sich der Betrachtung der übernatürlichenWahrheiten und göttlichen Meditationen hinzugcbcn; 2sich der Erziehung der Jugend zu widmen, um ihr Freude am
^ Siehe Uistuirk littveniro Ns b'eanve, nnteeieneL a t^onis Xl. i>a«8ii».
' Con templati ve (beschauliche) Gemeinschaften.