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2 (1845)
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Geistlichm dieses Ordens auch cin Hospitium zu Rom gestiftet, iuwelchem Clemens Maria Hofbaucr, der am 26. Dcecmber1751 zu Zuaim in Mähren geboren war, sowie auch sein FreundHübel, das OrdcnSgewand cmpfieug, und wo auch um das Jahr1782 beide zu Priestern geweiht, später dann wegen ihres Seelenciseröund ihrer andern guten Eigenschaften nach Curland gesandt wurden.

P. Hofbaucr faud es dienlich, in Warschau zu verweilen undda zu predigen, wurde dem Könige von Polen, Stanislaus, vorgcstellt,erhielt von ihm die Kirche zum heiligen Benno und ward so inden Stand gesetzt, daselbst cin Collegium zu gründen, mit dem er eineArt Waisenhaus verband. Obwohl er hier mit Geschäften überhäuftwar und beständig mit den Feinden der guten Sache im Kampfelag, sandte er doch Abgeordnete nach Curland und ließ auch hier einHans für Geistliche seines Ordens errichten, welches aber bald denStürmen der Zeit unterliegen mnftte.

Jndeß hatte der P. Hofbauer das Collegium zu Warschau unterbeständigen Hindernissen, Verfolgungen und Leiden doch in einenblühenden Zustand versetzt, hatte in Warschau und der Umgegendunzählig viele gute Werke auögeübt, hatte die furchtbaren Stürmeder Revolution in Polen glücklich Überstunden und sogar währendderselben nach allen Richtungen hin Heil und Segen verbreitet, bisdie französische Regierung in Warschau eintrat und mit den übrigenKlöstern auch die Communität der Redemptoristen aufhob, woraufP. Hofbaucr (sein Freund Hübel war in Warschau gestorben) insein Vaterland zurückkehrte. So kam er nun 1808 nach Wien,besorgte anfangs den Gottesdienst in der Kirche der Italiener, wurdedann Direktor und Beichtvater bei den Ursulinerinen und auchPrediger daselbst, schaffte vielen geistlichen Nutzen und unterstütztenach Kräften die Armen. Schon war die Erfüllung seines schönstenWunsches, die Congregation auch in den k. k. österreichischen Staateneingeführt zu sehen, ganz nahe, schon hatte sich eine nicht geringeAnzahl frommer und talentvoller Jünglinge um ihn versammelt,welche in dieselbe ausgenommen zu werden wünschten, als ihnder Herr über Tod und Leben am 15. März 1820 vom Felde seinerMühen in'ö Vaterhaus hinübcrrief.

Doch! der von ihm ausgestreute Same sollte auch »ach seinem