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die Zusprüche einer heiligen Klosterfrau, Namens Maria CölestisCostarosa, einen Orden von apostolischen Missionären zu stiften, diesich in die benachbarten Länder verbreiten und allda die Wahrheitender Religion und die von ihr gebotenen Pflichten verkünden sollten.Zu diesem Ende nun gründete er am 8. November 1732 zu Sealaim Bezirke von Bcncvent die Genossenschaft unseres allcr-heiligsten Erlösers, ungefähr nach denselben Regeln undSatzungen, wie jene, welche in dem vorhergcgangcncn Jahrhundertevon dem heiligen Vinecnz von Paul in Frankreich gestiftet wor-den war. Dieses weitauSsehcnde Werk gedieh jedoch nicht ohne großeSchwierigkeiten. Angesehene Geistliche, und selbst der Cardinal vonPignatclli, Erzbischof von Neapel, tadelten das Unternehmen. ZweiDiener GotteS hingegen sprachen denn heiligen Alphons Muth ein,und auch der Erzbischof von Neapel hieß endlich das Unternehmendes Heiligen gut. Seine Gefährten waren im Anfänge nicht zahl-reich; sie führten aber ein sehr bußfertiges Leben und erbauten so sehr,daß ihre Anzahl schnell anwnchö. Außer den einfachen Gelübdender Armnth, der Keuschheit und des Gehorsams, welche sie ablcgten,verpflichteten sie sich noch überdies!, keine Würde, kein Amt, keinBencfieium außerhalb der Eongrcgation anznnehmen, außer auf aus-drücklichen Befehl des Papstes oder des GeneralsnpcriorS, und biszu ihrem Tode in der Anstalt zu verbleiben, wovon jedoch der Papstoder der Generalsnperior diSpensiren könnte. Am 21. Juli 1742fand die erste von der Regel vorgeschriebcnc Gclübdeablegung stattund bald darauf ward dem Stifter in der Eigenschaft eines Gencral-superiors die Oberleitung deS Ganzen anvcrtraut. Benedikt XIV.bestätigte sofort feierlich diese Anstalt durch eine Breve vom 25. Februar1749, verlieh ihr sehr viele Gunftbezcugungen und Privilegien undveranlaßte ihre Glieder, sich zum Unterschiede von den CanonikerndeS allerhciligsten Erlösers Redemptoristen zu nennen. Auchwurden sie nach ihrem Stifter Lignoristcn oder Liguoriancrgenannt. Bald aber verbreitete sich diese treffliche Anstalt nicht blosim Königreiche Neapel, sondern auch in Sieilien und in den päpst-lichen Staaten. Obwohl min Liguori seines Widcrstrebcns uncr-achtct von Clemens XIII. im Jahre 1762 auf den Bischofssitz vonEt. Agatha der Gothen in Neapel erhoben wurde, so überwachte