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2 (1845)
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wenigstens 15 20,000 Christen, großentheils Sklaven, in demtraurigsten Zustande. Die fürchterliche Pest hatte 40,000 Sklavenhinwcggerafft, und die, welche sie verschont hatte, waren in Folgevon Unglück und Mangel an Priestern fast gänzlich dem Christen-thume entfremdet worden.

Aber scgcnSvoll wirkten jetzt die Missionäre; an die Stelle derKälte und Verstockung trat bald glühender Eifer und tiefe Zer-knirschung, und auch viele protestantische Sklaven kehrten in denSchoos der Kirche zurück.

Von der Hauptmission in Bagchsarai machte der Missionärauch Ausflüge nach andern Plätzen, wie Karasu, Guzlo, Orkapi,wohin die Leute ringsum strömten und zerknirschten Herzens Bußethaten.

Missionen -er Icsuilen bei den Armeniern.

In dem Stammlande der Armenier wurden viele derselbendurch die Jesuiten bekehrt. So hatte P. Riea r d allein 22 Priesterund 000 -andere Personen der wahren Kirche wieder gewonnen. '

Im Jahre 1688 war auch eine Mission für die Armenier inErze rum gegründet worden, wo sich etwa achttausend armenischeuud etwa hundert griechische Familien befanden. Mit einem Fcrmander Pforte versehen, langten die Missionäre P. R o ch c und P. B ca n-voilier in dieser wichtigen Stadt an. Bald hatten sie den arme-nischen Bischof und auch manche Vertabiten^ gewonnen, und dasVolk ahmte zahlreich diesem Beispiele nach.

Das rastlose Wirken dieser eifrigen Glaubensboten läßt sichschon daraus abscheu, daß die Mission bald in zwei Stationengctheilt werden mußte, von denen jede 5 Städte mit etwa 1500Katholiken, und die eine 27, die andern 40 Dörfer in sich begriff.

Eine kleinere, aber ebenfalls gesegnete und zusammenhängenveMission war die von Chamakiü in Sirvan, wo sich außerden dort ansässigen Armeniern immer auch des Handels wegensehr viele Christen anfhicltcn. Leider verlor auch diese Missionmit der Aushebung der Jesuiten ihren Flor.

^ Die Armenier sind ihrer Mehrzahl nach monohhhsitische, also häretischeChristen.

r So nennt man die armenischen Lehrer.