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2 (1845)
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schäften zur Belebung des Glaubens in Werken der Liebe. AlsBeichtväter und wahre Seelsorger brachten sie unzähligen Seelenund ganzen Familien den verlornen Frieden wieder, eine Wirk-samkeit, die als eine der schönsten und segensreichsten betrachtetwerden muß. All' dicß aber ward noch übertroffen von ihrembewunderungswürdigen Eifer für die unglücklichen Sklaven imBagno und auf den Schiffen des Sultan.

Ueberhaupt ließ diese Mission eine gesegnete Aernte hoffen, alsplötzlich der Orden aufgehoben wurde. Schon 1762 wurden dieJesuiten aus Frankreich vertrieben und 1773 stürzte das muster-hafte Gebäude des faktisch bereits fast aufgehobenen Ordens nochvollends durch Clemens XIV. zusammen. Mit dem Falle deS Ordensaber verkümmerten auch auf längere Zeit die Missionen in Con-stantinopcl, zumal da die französische Revolution die Zerstörungvollendete.

In Thessalonich waren die vielen dort anwesenden Arme-nier und sonstigen Katholiken verschiedener Nationen der geistlichenHilfe sehr bedürftig. Mit besonderer Unterstützung von Seiten desfranzösischen Gesandten kam daher P. Braconnier aus der Ge-sellschaft Jesu nach Thessalonich, wo er von dem dort residirendcnfranzösischen Handelseonsul sehr gut ausgenommen wurde und dessenKapelle zur Benützung erhielt. Und als sich jetzt die Zahl derKatholiken in Thessalonich und anderen Gegenden des alten Macc-doniens mehrte, erhielten die Missionäre im Jahre 1700 durchVermittelung des französischen Gesandten einen Schutzferman fürihren Gottesdienst, den sie in einem sehr anständigen Hause feierten.Allein dieses wurde für die wachsende Gemeinde zu klein, weshalbsie im Jahre 1713 eine neue Kapelle bauten. Später aber gewanndie Mission Befestigung nach Innen und Außen, indem sie zurPfarrei erhoben ward.

Missionen dcc Jesuiten aus Naros, Tino und Syra.

Nach Na ros, wo der vornehmste Adel des Archipels wohnt,der fast ganz katholisch ist, wurden die Jesuiten 1627 gerufen.

Obwohl nur etwa 1000 Katholiken da waren, hatten sie dochein sehr reiches Feld zur Aernte, weil einerseits die Griechen nach

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