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der Sache Jesu Christi so ausgezeichnete Dienste leisten sollte. Daaber die Meisten unter ihnen die theologischen Studien noch nichtbeendet hatten, schrieb ihnen Ignatius die nöthige Zeit für die nochzu erlernenden Lehrgegcnstände vor, und gab ihnen daher von demMonat Juli des Jahres 1534 bis den 25. Januar 1537 Frist, undda er für nöthig erachtete, ihren Eifer stets zu unterhalten, leiteteer Alles so ein, daß sic so bald als möglich die Gelübde, so erihnen vorgcsch.lagcn, ablegcn konnten.
Zum Orte ihrer Weihe zu diesem heiligen Werke wählte er dieunterirdische Kapelle von Montmartre, wo man glaubt, daß der heil.Dionys, Apostel von Frankreich, enthauptet worden sei. Der Tagdieser Feierlichkeit ward aus das Fest der Himmelfahrt Mariä 1534festgesetzt. Pierre le Fovre, der ebendie Priesterweihe empfangenhatte, las die heil. Messe, in welcher sie Alle die heilige Kommunionempficngen; hieraus legten sie mit lauter und verständlicher Stimmedas Gelübde ab, zur vorgcschriebencn Zcit nach Palästina abzureisen;und im Falle sie daselbst keinen Eingang fänden, sich, wie sie übcr-eingckommen waren, dem Papste zu Füßen zu werfen. Auch ver-banden sie sich, für ihre Amtsverrichtungen Nichts anzunchmen.
Ignatius hielt mit seiuen Gefährten öftere Geistesübungen, umin ihnen das Feuer des Eifers zu erhalten. Er schrieb ihnen regel-mäßige Hebungen vor, und suchte sie durch die Bande' innigerLiebe unter sich zu vereinen; allein bald mußte er sich von ihnentrennen. Seine Gesundheit war nämlich so augenscheinlich zerrüttet,daß die Acrzte ihm den Aufenthalt zu Paris untersagten und ihmsogar riechen, die hcimathliche Luft cinzuathmcn, wenn er seineGesundheit vollkommen hergcstellt wissen wolle. Ignatius versprachzu thun, was man von ihm verlangte; allein vor seiner Abreiseermahnte er seine Genossen, bei ihren ersten Gesinnungen zu behar-ren, und empfahl ihnen, Pierre le Fövre zu gehorchen, der alleinPriester war, und den sie alle wie ihren ältern Bruder ehrten. Daer mit Allem gehörig versehen war, trat er zu Anfang des Jahres1535 die Reise nach Spanien an. In der Provinz Guipuzcoacmpfieng man ihn auf die ehrenvollste Weise. Seine Familie sahihn mit großer Freude, und setzte ihm dringend zu, er möchte imSchlosse Loyola seine Wohnung beziehen; allein er ließ sich keines-