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2 (1845)
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war. Fourier sorgte dafür, daß auch Unterricht außer dem Hausertheilt werden durfte, und publicirte im Jahre 1617 die Kloster-satzuugcn, die mit denen der Ursulinerinen Manches gemein haben.Auch gesellte er jedem Kloster dieser Cougregation einen Vereinvon weltlichen Frauen unter dem Namen der Cougregation zurunbefleckten Empfängnis; der heilt genJuu gfrau Mariabei. Diese war vorzüglich zur Lobpreisung der unbefleckten Empfäng-nis; der heiligen Gottesmutter bestimmt, und trug daher ein kleineshimmelblaues Skapnlicr (Ordensband genannt), auf einer Seite mitdem Bilde der unbefleckten Empfängnis;, auf der andern mit denWortenMaria ist ohne Sünden empfangen" in Gold oder Silbergeschmückt.

Die letzten Tage Peters wurden noch durch Kriegsgreuclgetrübt. Von allen seinen Anstalten durch Soldatenhordeu vertrieben,irrte der ehrwürdige Mann lange umher, nährte sich kümmerlich,pflegte mit unermüdlicher Liebe Kranke und Verpestete, und starbendlich zu Gray in Burgund an einem viertägigen Fieber am9. Deecmber 1640. Sein Leichnam ruht zu Maraiucourt und wirdals ein heiliger Schatz verehrt.

Schon unter Alir lc Clcrc (f 1622) hatte der Orden nocheinige Klöster gewonnen, zu welchen unter der zweiten Aebtissi»,Angcliea Milly noch mehrere neue hinzukamen. Die Kongregationverbreitete sich nunmehr glücklich über Frankreich und Deutschland,blieb ihrer Bestimmung getreu, und erhielt sich stets allgemeineAchtung und Liebe, bis die Schrecken der großen Revolution auchihr tiefe Wunden schlugen. ^

Was den jetzigen Bestand dieser Cougregation anlangt, sohat sie noch Häuser zu Bordeaux, Cavaillon in der ErzdiöceseAvignon, Chalou, Limoges, Mohlöhcim in der Diöccse Straßburg,Narbonuc, Paris, Pest, Rom, Straßburg, Toureoiny in der DiöeescCambray u. s. w. Mehrere Häuser haben eine bedeutende Mitglie-derzahl; so hat das zu Paris über 50, das zu Pesth an 40 u. s. w.,

' Vgl. Helyvt, Bb. II., S. s96 ff. u. 503 ff.; Bleben selb, Ursprung,Auflcbcn n.s. w. sämmtlicher Mönchs- n. Klosterfraneiwrden u. s. w. Bd. 1.E. 97 ff.