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Gemeinde dm christlichen Geist wieder zu beleben. Sein redlicherEifer, sein ehrwürdiges Beispiel und die Kraft seines Geistes be-siegten bald alle Hindernisse, die Ordnung wurde wieder hergcstcllt,wiederum ein christliches Leben geführt. Mit aller Wärme einesedeln Herzens verwendete er jeden vom Pfarrdicnst freien Augenblickauf Erziehung und Bildung der Jugend. Diesen Unterricht auchnach seinem Tode fortzupflanzen, kam er ans den Gedanken,Religiösen für den Unterricht der Knaben, und Chorfraueu für dieErziehung der Mädchen eigens zu bestellen. Mit diesem Gedankenbeschäftigt, war er zum General seiner Chorherren-Congregationerwählt und deren Verbesserer geworden. Die wildesten Unruhenund Kricgsstürme ine Lande, welche ihn selbst auf einige Jahrevon seiner Heerde vertrieben, und seinen Lebensunterhalt mit Unter-richt zu gewinnen zwangen, waren nicht im Stande, ihn vonseinem schönen Vorhaben abznbringcn. Im Jahre 1598 führte ihmder Himmel in dem ruhigen und bußfertigen Wcltkind Alir leClerc, sowie in den gleichgesinnten Schwestern Gante Andrö,Johanna von Louvroir und Claudia Chauvenel tüchtigeWerkzeuge zur Ausführung seines PlancS zu, während die reicheFrau von As p remo nt so sehr für den Entwurf sich begeistertfühlte, daß sic alle Mittel zu schaffen sich bereit erklärte. Jetztgründete Peter zu Matainconrt ein Haus, zu gemeinschaftlicherWohnung der frommen Erzieherinen, erhielt bald (1601) von Frauvon Aspremont ein größeres zu St. Mihiel, und ließ dort dieSchule eröffnen. Die anfangs strenge, ja herbe Lebensweise konnteauf die Länge unmöglich mit den Mühen des Unterrichts fortgesetztwerden. Daher ordnete Fourier nach dieser Erfahrung seine Regelnund Satzungen und ließ der wackcrn Alir le Clerc bei den Ursu-linerinen zu Paris praktischen Unterricht über die mögliche Vereini-gung klösterlicher Strenge mit der Kindererzichung ertheilen. ImJahre 1603 erwirkte er sofort eine päpstliche Bulle zur förmlichenConstituirung dieses Vereins unter dem Namen der Congregationzu unsrer lieben Frau in Lothringen. Alir le Clerc wurdezur ersten Aebtissin ernannt, nachdem sie noch andere Erziehungs-Häuser zu Nancy, Verdun, Pont ä Mousson, Chalon u. s. w. errichtethatte, und das Haus zu Nancy als erstes Kloster eingewciht worden