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2 (1845)
Entstehung
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Lehrstühle auf Universitäten und eine Menge Gelehrte, von denender Mathematiker Frist (1728—1754), Mitglied fast aller Aca-demien Europas, der Berühmteste ist. Außer ihm verdienen nochgenannt zu werden: Alexander von Sauli, bekannt unter denNamen Corscn-Apostel; Carl a Basilica Petri (gewöhnlichBaseape genannt); Cosinus von Ossena, Isidor Pintonio,Inste Gnerin, Bartholomäus aus Gavanti, AugustinTorniel, Johann Bellarin, Christoph Giar da, VinccnzGal, AlbertBalli, Romuluö Marchelli, AnacletSieco,Basanzan, Aug. Galicius, Homebon de Bonis, Bla-sius Palma, Bartholomäus Canal u. a.

Zacharia Colombo, ein znr katholischen Kirche zurückgctretcnerProtestant und nachher Barnabit zu Mailand, führte diese Mönchein Frankreich ein, als er im Jahre 1608 mit seinen Mitbrüdcrnals Missionär nach Böarn kam. Mehrere Bischöfe wurden vonihrem Eifer befriedigt und verlangten solche für ihre Diöcesen. ImJahre 1622 erhielten die Barnabiten unter dem Episeopat Heinrichsde Gorbi die Bestätigung; sie ließen sich zu Paris nieder, wo sie diePriorei Saint-Eloi (Sanctus Eligius) erhielten. Ihr jetziges Haupt-haus ist zu Rom bei St. Karl, genannt Catinari (bei den Töpfern).Außerdem haben sie noch Häuser zu Acqui, Aguila, Arpino, Asti,Bologna, Casale, Genua, Livorno, Mailand, Margaretha am Moosund zu Mistelbach in Oesterreich, zu Monza, Neapel, Novara, Perugia,Spolcto, Vercelli, Wien. Gegenwärtiger Generalvorsteher ist P.Paul Picconi. '

Außer an den von der Kirche vorgeschriebenen Fasttagen fastensie noch alle Freitage durch das ganze Jahr, die beiden letztenTage im Carneval, und von dem ersten Adventssonntag an bisWeihnachten. Anfangs bekannten sie sich zn einer großen Armnth,ganz der göttlichen Vorsehung vertrauend, später kamen sie aberauch zu unbeweglichen Gütern und zu Einkünften. Die Laienbrüderwerden erst nach einem fünfjährigen Noviziate zur Annahme deSOrdensgcwandeö zugelassen. Auf den alle drei Jahre abzuhaltendenGeneralkapitcln werden die Superioren aus je drei Jahre gewählt. ^

i Bergt. P. Karl vom heil. Alvys, Statistik u. s. w. S. 513.

r Viele der älteren Gelehrten stritten sich, ob diese Cleriker Augustiner oder Be-nediktiner seien. Allein ihre Selbstständigkeit ist wohl am leichtesten nachzuweisen.