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Zehnter Wcsang.
4 .
Du — denkt er endlich — gehst mit ruschen SchrittenZum König von Egypten, der zum StreitDie Heersmacht sammelt und in deren MittenSich siegreich dann der alte Kampf erneut. —Beschlossen ist's, Verzug wird nicht gelitten,
Auf gradcm Pfade braucht er kein Geleit,
Der Weg ist ihm bekannt durch aile LandeHin nach der alten Gaza fand gem Strande.
s.
Und sinkt dahin ihm auch die Kraft der Glieder,
Und fühlt er, daß der Wunden Schmerz sich mehrt.Legt dennoch er zur Ruh' die Wehr nicht nieder.
Und spornt den ganzen Tag zum Lauf das Pferd,Doch als die Welt sich hüllt in Schatten wieder.
Und ihre Farbenpracht in Schwarz verkehrt,
Da steigt er ab, die Wunden zu verbinden.
Und an der Palme süße Frucht zu finden.
o.
Er labt sich, legt sich nieder aufs GefildeUnd sucht den Gliedern Ruhe zu gewähren.
Er stützt das Haupt mit seinem harten SchildeDem matten Geiste Frieden zu bescheeren.
Da fühlt er Qualen, brennende und wildeAn seinen tiefen Wunden nagend zehren.
Ein innrer Geier frißt an seinem Herzen,
llnd füllt die arme Brust mit Grimm und Schmerzen.
7 .
Doch als in nächtig stillem Schweigen ruhtDas All, besiegt die Mattigkeit die Glieder,
Sie senkt die Sorge tief in Lethe's Fluth,
Und all' sein Herzenskummer sinkt danieder,