Neunter Gesang.
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ss.
Doch wer gebeut dem Pöbel, hält in ZuchtFeigheit und Bangen? Der wirft weg den Degen,
Der seinen Schild; nichts nützt ja bei der FluchtDie Wehr; am Kampf ist Keinem mehr gelegen. —
Es trennt die Stadt ein Thal, deß fels'gc SchluchtSüdwestlich hin sich zieht in krummen Bögen,
Dort hin geht ihre Flucht und bis zum ThorWallt, sie begleitend, dunkler Staub empor.
so.
Sic stürzen fort und mit gewaltigen SchlägenSic niederwerfend folgt die Christenschaar,
Doch auswärts geht cs bald aus rauhen WegenUnd dort bereit zum Schutz steht der Barbar.
Guelf sieht, daß Kampf in jenen FelsenstegenVerbunden ist mit sichtlicher Gefahr,
D'rum hält er an; des Volkes bringt nicht wenigAus diesem Unglückskampf zurück der König.
S7.
Was irdischer Kraft vergönnt und McnschensöhnenThut noch der Sultan; mehr vermag er nicht.
Er trieft von Schweiß und Blut, mit schwerem StöhnenHebt sich die Seite und der Athen, bricht,
Des Schildes Wucht scheint seine Kraft zu höhnen,
Träg wird der Arm, der sonst so gerne sicht.
Es sinkt sein Stahl; nur schmettern, nicht mehr trennenKann noch sein Schwert, ein Schwert nicht mehr zu nenne».
ss.
Dies fühlt er tief. Und nun? was nun beginnen?Nachsinnend und in Zweifeln bleibt er stehn.
Soll, um den Ruhm dem Feind abzugcwinnen,
Er durch sein eignes Eisen untergehn?