Druckschrift 
1 (1854)
Entstehung
Seite
230
Einzelbild herunterladen
 

230

Ueuntcr Gesang.

Durch Berg' »nd Thälcr brüllt's im WiedcrhallcUnd durch der Felsen schauerlichsten Schlund.

Die Fackel Pblcgctons, Nlecto schwingt sie.

Zum Zeichen Jenen auf dein Berge winkt sic.

Der Sultan stürzt daraus gleich wilden Winde»

Auf jene Wachen, die nach nicht gefasst,

Das, sell'st der Sturm, aus Hahlen BcrgeSschlündcuHerniederbrcchcnd, nicht sa wüthcnd ras't.

Ein Wagensturz, drin» Bäum' und Häuser schwinden,Der Blik, der nicdcrreisit der Thüriue Last,

Der Erdbewohner Grau», des Badens Beben,

Mag kaum ein Bild van seinem Wüthcn gebe».

2S.

Es trifft sein Schwert bei jedem Niedersprüben,

Und wa cs trifft, da zapft cs Blut genug.

Und wo cs Blut zapft, must die Seel' entfliehe».

Ich sagte mehr, dach Wahrheit scheint hier Trug.

Ob cr's nicht fühlt, ab Täuschung sein Bemühen, ,Er achtet keines Schwertes, das ihn schlug,

Wenn gleich sein Helm erschüttert von den Schläge»Wie Glocken tönt und blitzt im Funkenrcge».

2-1.

Var ihm allein und seinen kübne» StreichenEntflicht das erste Fähnlein pan dem Heer,

Nun kommen, einer Sündfluth zu vergleichen.

Die Araber in tausend Strömen her.

Die Franken müssen vollen Laufs entweichen.

Es giebt kaum Sieger und Besiegte mehr,

Sie sind vermischt, und in die Wälle rollenZerstörung, Schrecken und des Kampfes Grollen.