Achter Gesang.
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Tief seufzt Bouillon, dem All' das Kummer machte,Doch glaubt' er noch nicht ganz, was ihn beschwert.Das Schicksal soll ihm trcure Zeichen senden.
Vom Blutenden und dem mit blutigen Händen.
S7.
Indessen kam die Nacht mit dunkeln SchwingenUnd deckte der Gestirne weites Feld,
Um holden Schlaf und süße Ruh' zu bringenDer Seele, welche Sorge wach erhält.
Du Argillan nur quälst mit großen Dingen,
Du sinnst so tief und schwer, daß deine AugenDie Brust, in die der Schmerz den Pfeil geschnellt,Sich schließend milden Schlaf nicht wollen saugen.
ss.
Aufbrausend, stark von Fäusten und vermögen.
Ein Geist voll Ungestüm und heißer Gluth,
Ward Argillan am Tronto-Strand erzogenIm Bürgerkriege, unter Haß und Wuth.
Hernach verbannt, hat er das Land durchslogen,lind kämpfend Berg und Thal getränkt mit Blut,Bis er zum Krieg nach Asien hergekommcn.
Und dort für bess'rer Thaten Ruhm entglommen.
ss.
Giebt seinem Schlummer man den süßen NamenSo schlief er zwar beim späten Morgenrot!,,Allein Alecto warf den Schreckens-SamenDer Starrheit auf ihn, tief und schwer, wie Tod.Er fühlt die inn'rc ManncSkraft erlahmen.
Weil selbst der Schlaf ihm keine Ruhe bot.
Da ihm die Furie naht mit grausem Walten,
Und ihn erschreckt mit gräulichen Gestalten.