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Achter Gesang.
S2.
Nun sch' ich, wie vom lichten StcrnenkranzeDurch's nächt'gc Blau ein Lichtstrahl abwärts steigt,llnd sich gleich einer goldbeglänzten LanzeAuf Svcno's Heldcnlcichnam niedcrneigt.
Ihn schmückend mit so prächtigem Strahlcnglanze,
Daß jede Wunde schimmernd hell sich zeigt,
Und da erkenn' ich ihn im blutig rothcnSchauerverbreitcnden Gewühl der Todtcn.
ss.
Er lag nicht auf dem Antlitz. Aug' und Wangen, —Wie Eines, der mit seinem Gott ver>bhnt, —
Sie schienen an dem Sternenzelt zu hangen.
Wohin er sich so oft und heiß gesehnt.
Die Faust hielt krampfhaft wie im KampfverlangcnDas Schwert gezückt, der Arm war straff gedehnt;
Es lag voll Demuth aus der Brust die Linke,
Als strebte sie nach der Vergebung Winke.
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lind da von schwerem Gram mein Herz gedrückt war.Benetzt' ich ihn mit meinen Thräncn heiß.
Da nimmt das Schwert, das hier so kühn gezückt war,In seine Faust der ehrwürdige Greislind spricht: Der Stahl, der schon so oft geschmückt warMit blut'gem Purpur in der Feinde Kreis,
Ist, wie du weißt, an Güte ohne Gleichen,llnd keinen giebt cS, der ihn möcht' erreichen.
ss.
Daher gefiel es Gott in jener Stunde,
Als seinen Herrn umsing des Todes Schooß,
Daß er nicht müßig ruh' auf diesem Grunde,
Und daß ein Held ihn führe, kühn und groß.