Achter Gesang.
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Doch wechselt unser Herr, van Muth entglommen,Nicht Farbe, Miene oder Stimmesmehr,
Ob von der Kunde auch gar manche MienenErbleichten und vor Schrecken weis; erschienen.
IS.
Hier — spricht er — ist's, wo man die MartyrkroneVielleicht, vielleicht den Siegerkranz uns flicht!
Die wünsch' ich mir zu höhcrm Ruhm und Lohne,Doch lieb ich wcn'gcr auch den andern nicht.
Dies Schlachtfeld, Brüder, wird zum Tcmpclthrone,Unsterblichen Gedenkens hcil'gcs Licht,
Hier soll die Nachwelt unsre Gräber sehn.
Wo nicht, bewundern unsre Siegstrophäen.
io.
Er spricht's, und stellt ringsum die Waffenbrüder,Austheilcnd Amt und Pflichten, auf die Wacht.
Er selbst legt nicht den Eisenpanzer nieder.
Und will, ein Jeder ruh' in Waffentracht.
Nun war cs grade, wo die matten Glieder,
Im schwersten Schlaf, zur Zeit der tiefsten Nacht,Als der Barbaren Brüllen rings ertönte,
Daß drob der Himmel und der Abgrund dröhnte.
17.
Man ruft: Allarm! und enge eingeschlossenSprengt Sveno kühn hervor und sprüht und loht.Indem aus seinem Auge Flammen schossen,
Scheint er von Wuth entzündet glühend roth.
Ein dichter Kreis hat sich um uns ergossen.
Der uns von allen-Seiten drängt, und droht.
Ein Wald von Sperren winkt uns und von Degen,Und Pfeile sausen d'rein gleich dichtem Regen.