200
Achter Gesang.
4 .
Das Werk ist deiner würdig; und vermessenHast du dich oft deshalb vor unser»; Herrn. —
Dies sagt er ihr; Alcctv, wuthbcscsscn,
Enteilt zur That, denn sie vvllführt sie gern.
Dem Arankenlagcr nahte sich indessenDer Ritter und, dem Thore nicht mehr fern.
Befragt er sich: wer ist's, ich bitt' euch, Leute,
Der mich zum Zelte Gottfrieds hingclcite?
Da scheint ein Jeder neue Mähr' zu wittern,
Vollzähliges Geleit wird ihm geschenkt,
Und küssend, welche Babel macht erzittern.
Auf die erlauchte Hand sein Haupt er senkt:
O, hoher Herr, du Vorbild allen Rittern,
Des; Ruhm das Sternenzelt und Weltmeer nur beschränkt,Kam' ich zu dir als besircr Mähr' Verbreiter! —
So sagt' er, seufzte tief und sprach dann weiter:
n.
Sven», des Däncnkönigs Ruhm und Segen,
Des greisen Vaters Stolz und cinz'gcr Sohn,
Wünscht sich zu sehn bei jenen tapfer» Degen,
Die unter dir das Heidenland bedrobn.
Den alten Vater und sein Reich zu pflegen,
Nicht kümmert's ihn; er spricht den Mühen Hob»;
Selbst die Gefahren können nicht zerstörenDie edle Kluth, das heil'gc Kampfbegchren.
Den Krieg zu lerneu, das ist sein Verlangen,
Zu theilcn Kampf und Müh' an deiner Hand,Glorreicher Herr; es drückt ihn Schaam und Bangen,Weil noch sein Name gänzlich unbekannt;