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Fünfter Gesang.
Dem weisen Führer wird's in Kurzem kund.
Es sei der Krieger Muth nicht mehr der alte,Drum schaut er, wie mit heitrem AngesichtEr sie mit Trost und Muth erfüll', und spricht:
Ihr, Krieger Gottes! kühn im Fechten, Schirmen,Die ihr mit mir gezogen seid so weit.
Durch schweren Kampf-, die ihr neu aufzuthürmenDie Kirche unsres Herrn geboren seid;
Die ihr getrotzt Gebirgen, Meeren, Stürmen,
Der Griechen List, der Perser Tapferkeit,
Des.Hungers, Durstes Ungemach ertragen,
Wie könnt ihr jetzt in bangem Schrecken zagen?
si.
Und dieser Herr, längst ist er euch bekannt,
Wie er in schlimmrcm Fall euch schützte, lenkte;Glaubt ihr, daß fern sei seine milde Hand,
Dasi er den Blick voll Huld euch nicht mehr schenkteBald kommt ein Tag, wo ihr von Lust entbranntGelübde löst, deß froh, was einst euch kränkte.
Ich bitt' euch, haltet aus mit hohem Sinn,
Bewahrt euch selbst dem einstigen Gewinn!
02,
So zieht er Trost dem angstbeklommnen HeereMit frohem Angesicht und heit'rem Blick,
Doch tausend schwarzer Sorgen bittre SchwerePreßt tief in seinen Busen er zurück.
Er sinnt, wie er so vieles Volk ernähre.
Wenn Hunger, Mangel komm', und Mißgeschick;
Wie er die Flotte auf der See bekämpfe,
Den Trotz arab'schcr Räuber-Horden dämpfe.