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Fünfter Gesang.
Denn wenn der Himmel blickt auf ird'schc WesenUnd milde schaut nvch ans die Unschuld hin.
So wird mein Reich mir wiederum beschicdenUnd stets dir zinsbar sein, im Krieg, im Frieden.
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Sie spracht; und Gottfried must nun unteerweilt,Was er nicht weigern kann, der Maid gewähren,Obgleich er sieht, das, weil so sehr sic eilt.
Ihn das Uleschäft der Auswahl wird beschwere».Den Zehn meint jeder, wcrd' er zugcthcilt.
Will ungestüm: man soll auch ihn beehren;
Des Wettkampfs Gluth entfacht nun jedes Geist,Und alle fordern rücksichtslos und dreist.
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Doch sic, der jedes Herz ist offen kenntlich,
Ei» neues Mittel gleich zu Händen nahm,
Sic peitscht mit Eifersucht sic unabwendlich.
Quält sic durch Bangen und durch falsche Scham;Denn ohne diese Kunst wird alternd endlichDie Liebe — und dies weis; sic — träg' und lahm.Dem Nenner gleich, im Laufe minder flüchtig,
Folgt einer nicht, der mit ihm eifert tüchtig.
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So spendet sic nun Reden, süsi und warm.
Und Licbcsblick und Lächeln, das entzückte,
Daß reich an Bangen, wie an Hoffen arm.
Ein Jeder neidisch auf den Andern blickte;
Es läuft der heißen Buhler toller Schwarm,
Die zaubrisch eines Mädchens Aug' berückte,
Ohn' Scham und Scheu der nach, die sie umgarntVergeblich ist es, daß der Führer warnt.