Vierter Gesang.
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Ich wuchs, mit mir der Sohn. Doch RittcrwcisenUnd edle Kunst übt' niemals seine Hand;
-He tonnt' Erhabnes, Großes ihn hinrcißenNie war für hohe Thaten er entbrannt;
Das Aeußre auch war häßlich nur zu heißen,Stolz war sein Sinn, der Habsucht zugcwandt;So roh war er in Sitte» und Gebräuchen,
Daß er im Laster sich nur fand als Gleichen.
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Sv herrlich war geartet der Gemahl,
Dem zu vermählen mich der Ohne beschlossenUnd den er mir mit klarem Wort empfahlAls meines Reichs und meines Betts Genossen,Und List und Kunst und jede HcrzcusqualGebraucht' er, mich zu rühren, unverdrossen.
Doch ein Versprechen konnte nicht sein DringenNur Schweigen konnte cs von mir erzwingen.
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Mit finster drohn'dem Blicke schied er endlich.
Der mir sein böses Herz erst machte klar.
Und die Geschichte meines Unglücks kenntlichAuf sciucr schwarzen Stirn zu lesen war.
Die Nächte durch ward ich nun unabwcndlichGequält durch gräßlicher Gespenster Schaar,
ES füllte meine Seele tiefer Schauer,
Gewisse Ahnung meiner künft'gen Trauer.
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Oft kam zu mir der theuern Mutter Schatten,
Ein blasses Wesen und von Schmerz erfüllt.
Wie anders doch, als sie gezeigt mir hattenIhr himmlisch-hold und liebreich-lächelnd Bild!