Vierter Gesang.
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Was wünschest du, was hat dich hergeführt?
Kommst dn zu deinem oder unsrem Frommen?Sprich, das; ich recht dich würd'ge, wer du bist.Daß, wic'S gebührt, mein Muud den Fuß dir küßt.
as.
Sie spricht: dein Lob nimmt allzuhohcn Flug,
Solch' hohen Preis soll man mir nimmer geben.Nicht sterblich nur bin ich, ach, mir erschlugDie Freuden das Geschick, Schmerz ist mein Leben.Und was mich fremdes flücht'gcS Mädchen trugIn dieses Land, es- ist mein Unglück eben!
Zum frommen Gottfried komm' ich hergcwallt.Vertrauend ihm, desi Güte rings erschallt.
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Und weil dein Herz mir fromm erscheint und rein,Drum, daß zu Gottfried du mich führest, will ich! —Und er: daß dich der Bruder führe ein.
Beim andern für dich sprechend, sind' ich billig.
Dein Fleh», Holdsel'gc, soll nicht fruchtlos sein.
Denn meinem Bitten ist der Bruder willig.
Befiehl nach Wunsch, und Alles sei gcwäbrt.
Was meines Bruders Macht kann und mein Schwert.
rs.
Sie schweigt, er führt sie hin, wo von den GroßenUmgeben Bouillon thront, dem Volke fern.
Sie neigt sich ehrfurchtsvoll, und ÜberflüssenVon Scham, spricht sie zuerst kein Wort zum Herrn.Der bangen Maid, vom Schamroth übcrgossc»,
Reicht Trost der Held, zeigt ihr der Hoffnung Stern,So daß sic endlich ihren Trug cntspinnctMit süßem Wort, das jedes Herz gewinnet.