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1 (1854)
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Dritter Ecsnng.

Obschon cr Mitleid »immer wagt zu hassen.

Will cr nicht schweigend sich dem Tode weih'».

Sie soll cd wissen, ja, cr sagt'd ihr offen,

Ihr Sclav, cntwassnct, flchend, will cr sein.

Drum sagt cr ihr: die du mich hier getroffenAls einzigen Feind, wie'd scheint, in diesen Neih'n,

Nus denn Gedräng' laß ziehen fort und Beide,

Daß unser Kamps sich unter uns entscheide.

20.

Dan» wird man erst ermessen, wessen DegenDer dcssre ist. Der Antrag ist ihr recht;

Am Hclmvcrlust ist wenig ihr gelegen;

Sie geht voran, er folget ticfdcwegt;

Schon sicht man sie zum Kampfe sich audlegen.

Schon ist von ihr begonnen das Gefecht,

Da ruft er: Halt! cd ziemt, vor dem GefechteErst fcstzustellen Kampfgcsetz und Siechte!

Sie senkt dad Schwert, und der Verzweiflung StrebenLeiht dem Verzagten nun der Kübnheit Muth.

Er spricht: weil du mir nicht willst Frieden geben.Nimm hin dies sei der Pact mein LcbcnSblut.Mein Herz ist nicht mehr mein, mißfällt mein Leben,Geliebte, dir, ström' hin, du Lebcndfluth!

Dein war cd längst; und ist cd Zeit, so pflückeEd immerhin, gern geb' ich dir'S zurücke.

28 .

Die Arme senk' ich, schau', und ohne WcbrIst meine Brust; was zögert noch dein Eisen?

Soll ich'd erleichtern dir? Mir fällt nicht schwer,

Den Panzer von der nackten Brust zu reißen.