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1 (1854)
Entstehung
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Dritter Gesang.

:i.

Schwach Greisenvolk, dcr Kinder zart Kcwürnic,Der Frauen bange Schaar, die nicht verstehn.

Wie man sich schlage, oder sich beschirme.

Die ziehen schmcrzcrfüllt zu den Moscheen.

Die Andern, die gewachsen dem GestürmeDeS Kampfs sind schnell mit Waffen auch vcrseh'n.Die zichn zum Schuh dcö Walls, die dcr Pforte»,Dcr König ordnet, sorgt an allen Orte».

m.

Er gicbt Befehl, worauf zurück er gehtNach einem Thurmc zwischen zweien Thoren,

Wo Jedem nah er ist, wo rings er spähtDurch ebnes Feld und Berge, fern verloren.Hcrminicn er mit sich zu gehen räth.

Die seinen Hof als Zuflucht sich erkoren,

Seit Antiochien vom Feind genommenlind dort in, Kampf ihr Vater umgckommcn.

:a.

Clvrinda zieht dem Christenhecr entgegenMit ihrer Schaar, sie führt die Vordcrlnit,

Jndcsi Argant auf tief verborgnen Wegen,

Zur Hüls bereit, im Hinterhalte ruht.

Die Heldin weis die Völker zu bewegenZu schnellen: Lauf durch Red' und Blickes Gluth.Das Schicksal, sagt sie, mus sich uns verbünden,lim Asiens Hoffnung dauernd zu begründen.

14 .

Clorinda spricht'S und sicht auf kurze WeiteEin Frankcnschwader ziehn, mit Raub beschwert.Das dem KriegSbrauch gemäß auSzog auf BeuteUnd nun mi Hccrdcn beim zum Lager kehrt.